Pfarrer rettet Beiz

Spezielle Aktion in Steinen im Kanton Schwyz: Der Pfarrer hat zur Rettung einer der wenigen Dorfbeizen eine Stiftung gegründet und 500'000 Franken zusammengebracht. Jetzt wird die Beiz weitergeführt.

Weiter in der Sendung:

  • Luzerner FDP-Kantonsrat Albert Vitali kandidiert für Ständerat
  • Nidwaldner Landrat will nicht auf Atomstrom verzichten

Beiträge

  • Albert Vitali kandidiert für den Ständerat

    Der FDP-Kantonsrat Albert Vitali aus Oberkirch im Kanton Luzern will in den Ständerat. Er kandidiert als Nachfolger von Helen Leumann, die auf 2011 zurücktritt. Ebenfalls im Rennen um den Ständeratssitz ist der Luzerner FDP-Nationalrat Georges Theiler.

  • Nidwaldner Landrat hält an Atomstrom fest

    Das Nidwaldner Parlament will nicht auf Kernenergie verzichten. Es hat die SP-Initiative «für einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie» mit 45 zu 8 Stimmen abgelehnt.

    Nun haben die Stimmberechtigten das Wort. Das Volksbegehren gibt dem kantonalen Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) bis Ende 2039 Zeit, aus der Kernenergie auszusteigen. Heute stammen 54 Prozent des vom EWN verkauften Stroms aus Atomkraftwerken.

  • "Hilfe von oben" für Steiner Dorfbeiz

    Nach einem Monat Pause wird das traditionelle Restaurant Kündig in Steinen/SZ unter neuer Führung weitergeführt. Möglich wurde dies, dank dem aussergewöhnlichen Engagement des Dorfpfarrers. Rudolf Nussbaumer hat eine Stiftung gegründet und das Speiserestaurant Kündig fürs Dorf "gerettet".

    Das Haus war seit 1860 in den Händen der Familie Kündig. Für die Weiterführung dieser Tradition fehlte nun allerdings ein Nachfolger.  1933 wurde im Restaurant der Schottisch "Steiner Chilbi" von Jost Ribary uraufgeführt.

    Marlies Zehnder

Moderation: Christian Oechslin, Redaktion: Beat Vogt