Pius Segmüller kehrte FIFA den Rücken

Auf Ende 2009 hat der Luzerner Nationalrat seinen prestigeträchtigen Job beim Weltfussballverband abgegeben, wie die Zeitung Blick schreibt. Der stille Abgang nach gut zwei Jahren sei von ihm seit längerem geplant, sagt Pius Segmüller.

Er wolle sich auf die Arbeit für seine eigene Sicherheitsfirma konzentrieren.

Weiter in der Sendung:

  • eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission lehnt Neubau auf Ufenau ab
  • Radrennfahrer Bruno Risi fuhr in Kopenhagen sein allerletztes Rennen
  • Schneeschuhtouren und Wildruhezonen im Clinch
  • SC Kriens rüstet sich für die Rückrunde

Beiträge

  • SC Kriens zwischen Abstiegskampf und Cup-Sensation

    Der SC Kriens empfängt zum Start der Rückrunde in der Challenge League den FC Servette. Den Kriensern steht eine spannende zweite Saisonhälfte bevor: Einerseits gilt es den Ligaerhalt zu schaffen, andererseits spielen sie im Frühling im Cup-Halbfinal gegen den FC Basel.

    Der Trainer Maurizio Jacobacci hat Grosses vor und bezeichnet den Cup-Halbfinal nur als Zwischenziel - er will mit den Kriensern den Schweizer Fussball-Cup gewinnen.

    Christian Oechslin

  • Nationalrat Segmüller setzt auf die Selbständigkeit

    Pius Segmüller hat sein Amt als Sicherheitsberater beim Weltfussballverband auf Ende 2009 quittiert. Der stille Abschied nach gut zwei Jahren erinnert an den abrupten Abgang Pius Segmüllers bei der Luzerner Stadtpolizei.

    Pius Segmüller und auch die FIFA betonen jedoch, dass man sich im Guten getrennt habe. Er sei aus eigenem Antrieb gegangen, weil er sich stärker um seine Sicherheitsfirma kümmern wolle.

    Andrea Keller

  • OW: Wildschutz vs. Freiluft-Sportarten

    Outdoor-Sportarten boomen. Das führt dazu, dass immer mehr Leute in den Lebensraum von Wildtieren eindringen. Die Ausscheidung von Wildruhegebieten hat im Kanton Obwalden zu Konflikten geführt. Diese können wohl beigelegt werden; im nächsten Winter sollten die Zonen festgelegt sein.

    Peter Portmann

  • Mehrere Unfälle auf verschneiten Strassen

    Eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen am Mittwochworgen auf der Autobahn A4 bei Risch ZG hat ein Todesopfer gefordert. Der Autofahrer hatte bei Schneefall einen Lastwagen überholt.

    Nach dem Manöver prallte das Auto in die Mittelleitplanke, kam ins Schleudern und stellte sich quer. Der nachfolgende Lastwagen prallte daraufhin in den Personenwagen. Im Kanton Luzern haben sich auf den schneebedeckten und vereisten Strassen zwölf Unfälle ereignet. In die Unfälle involviert waren 21 Fahrzeuge, darunter ein Postauto. Fünf Personen erlitten Verletzungen, wie die Luzerner Polizei mitteilt.

Moderation: Tuuli Stalder, Redaktion: Andrea Keller