Rote Zahlen beim Rüstungskonzern Ruag

Der Rüstungs- und Technologiekonzern Ruag muss wegen massiven Abschreibungen einen Verlust von 107 Mio. hinnehmen. Ein Stellenabbau im Werk Emmen wird nicht ausgeschlossen.

Weiter in der Sendung:

  • Im Kanton Schwyz soll es auch in Zukunft kein kantonales Kunst- und Kulturzentrum geben
  • Im Kanton Schwyz lebt fast ein Fünftel der bedrohten Auerhühner
  • Das Luzerner Stadtparlament verhandelt eine neue Gemeindeordnung

Beiträge

  • Auerhühnerbestand hat sich vergrössert

    Im Kanton Schwyz leben rund 160 Auerhühner; dies entspricht rund einem Fünftel des Schweizerischen Bestandes dieser bedrohten Tierart. Dies ergab eine Bestandeserhebung, die der Bund, die Schwyzer Jäger und die Vogelwarte Sempach im Frühling 2009 durchgeführt hatten.

    Diese Zahlen liegen über dem Schätzwert aus dem Jahr 2001, teilt das Schwyzer Umweltdepartement mit.

  • Auch in Zukunft kein Schwyzer Kulturzentrum

    Im Kanton Schwyz soll es auch in Zukunft kein kantonales Kunst- und Kulturzentrum geben. Der vom Regierungsrat in Auftrag gegebene Bericht hält fest, dass es zwar wenig Kulturräume im Kanton gebe, dies aber nicht als Mangel empfunden werde.

    Deshalb sieht die Regierung die Gemeinden und die Bezirke mehr in der Pflicht.

  • Tiefrote Zahlen für die Firma Ruag

    Der Rüstungs- und Technologiekonzern Ruag muss wegen massiven Abschreibungen einen Verlust von 107 Mio. hinnehmen. 2008 hatte die Ruag noch einen Gewinn von 51 Mio. erzielt.

    Ein Stellenabbau im Werk Emmen wird nicht ausgeschlossen teilt die Ruag mit. Die massiven Abschreibungen mussten bei der Unternehmensdivision Technology vorgenommen werden, weil die Nachfrage im Zuliefermarkt für die Flugzeugindustrie zurückgegangen ist.

  • Kreditantrag für ein neues Parkhaus in Sarnen

    Die Obwaldner Regierung beantragt dem Parlament einen Kredit von rund 4 Mio. Franken für ein neues Parkhaus in Sarnen mit 120 öffentlichen Parkplätzen.

    Voraussetzung für einen Kantonsbeitrag sei, dass sich die Einwohnergemeinde Sarnen ebenfalls an den Kosten beteilige, schreibt die Obwaldner Staatskanzlei. Das Parkhaus soll im Zusammenhang mit dem Neubau der Kantonalbank Obwalden beim Bahnhof Sarnen realisiert werden.

  • Neuregelung der Einbürgerungen in der Stadt Luzern

    In der Stadt Luzern ist künftig nicht mehr das Parlament für die Einbürgerungen zuständig, sondern eine eigene Bürgerrechtskommission. Das hat der Grossstadtrat beschlossen. Einzig die SVP wehrte sich gegen diesen Entscheid.

    Beat Vogt

Moderation: Karin Portmann, Redaktion: Tuuli Stalder