Salle Modulable: Luzerner Theater ist skeptisch

Das Luzerner Theater hat grosse Vorbehalte gegenüber den Vorschlägen der Stadt Luzern: Diese will das Theater ganz in die Salle Modulable integrieren und das Theatergebäude an der Reuss aufgeben.

Weitere Themen:

  • Luzerner Kantonsrat stoppt Reform an Sekundarschule
  • Bundesrat Ueli Maurer auf Stallvisite
  • Pilatus-Bahnen bauen aus

Beiträge

  • Keine Reform an Luzerner Sekundarschulen

    Der Luzerner Kantonsrat hat Schulreformpläne der Regierung gestoppt. Diese wollte auf der Sekundarstufe nur noch zwei Modelle zulassen: das so genannte kooperative und sowie das integrative Modell - bei beiden besuchen die Schüler Fächer auf verschiedenen Niveaus.

    Der Kantonsrat will aber auch das typengetrennte Modell beibehalten, bei dem für jedes Leistungsniveau eigene Klassen geführt werden.

  • Ueli Maurers Rede an die Kinder

    Fünf Jahre schon öffnen Schweizer Bauernbetriebe mit dem Projekt "Stallvisite" die Stalltüren für Besucherinnen und Besucher. Grund genug, dies in Anwesenheit von Bundesrat Ueli Maurer auf einem Stadtluzerner Bauernhof zu feiern.

    'Am liebsten esse ich ein Joghurt zum Zmittag' oder 'die Kuh ist mein Lieblingstier'. Diese Worte richtete Ueli Maurer in seiner Rede explizit an eine anwesende Schulklasse. Die Kinder kommentieren  diese Bekenntnisse aus dem bundesrätlichen Mund und sagen auch gleich, was sie von Bundesräten ganz generell halten.

    Mirjam Breu

  • Diskussion über Salle Modulable eröffnet

    Das Luzerner Theater soll bei der neuen Salle Modulable integriert werden. Das bisherige, traditionelle Theaterhaus an der Reuss soll aufgegeben werden. Ausserdem soll das Luzerner Theater in Zukunft auf die Sparten Schauspiel und Tanz verzichten.

    Dies schlägt der Stadtrat in seinem Planungsbericht zum neuen Musiktheater Salle Modulable vor. Die Pläne stossen auf grosse Skepsis. Für Theater-Direktor Dominique Mentha wäre die anvisierte Fokussierung ein Verlust für die Theaterlandschaft in der Region.

    Marlies Zehnder

Moderation: Kurt Zurfluh, Redaktion: Beat Vogt