Schwieriges Jahr für Chemie+Papier Holding

Der Umsatz der Chemie+Papier Holding Perlen ist in allen Geschäftsbereichen, um insgesamt 16 Prozent, gesunken . Wie das  Unternehmen mitteilte, konnte aber der Gewinn, dank des verbesserten Finanzergebnisses und Liegenschaftsverkäufen, bei knapp 30 Millionen gehalten werden.

Trotz dem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, baut Chemie+Papier Holding Perlen für 460 Millionen Franken eine neue Papiermaschine.

Weiter in der Sendung:

  • Bahn 2030: Zentralschweiz will weiter kämpfen
  • Zunahme der Kriminalität im Kanton Luzern

Beiträge

  • Mehr Straftaten im Kanton Luzern

    Wie die Kriminalstatistik der Luzerner Polizei aufzeigt, wurden im Jahr 2009, insgesamt 26'571 Straftaten erfasst. Dies entspricht einer Zunahme von 20 Prozent. 30 Prozent der Straftaten konnte die Polizei aufklären. Ebenfalls zugenommen haben die Verkehrsunfälle.

  • Grosse Investitionen der Chemie+Papier Holding

    Die Chemie+Papier Holding CPH in Perlen hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Der Umsatz sank in sämtlichen Geschäftsbereichen um 15,5 Prozent.

    Den Gewinn konnte das Luzerner Unternehmen bei knapp 30 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau halten, dies allerdings nur dank Gewinnen an der Börse und dem Verkauf einer grossen Liegenschaft. Der operative Gewinn brach nämlich um fast drei Viertel ein. Trotz dieser düsteren Zahlen setzt die CPH Perlen weiterhin auf den Bau einer rund 460 Millionen Franken teuren neuen Papiermaschine, welche im Oktober 2010 in Betrieb genommen werden soll.

    Dario Pelosi

  • «Bahn 2030»: Zentralschweizer Kantone wollen weiterkämpfen

    Die Zentralschweizer Regierungen sind enttäuscht über den ersten Zwischenbericht des Projekts «Bahn 2030», den das Bundesamt für Verkehr und die SBB heute vorgelegt haben.

    Zwar steht der Zimmerberg Basistunnel zwischen Zug und Zürich auf der Prioritätenliste weit oben, der Tiefbahnhof Luzern und der neue Axentunnel haben jedoch das Nachsehen. Die Regierungen wollen sich weiter zusammen dafür engagieren, dass alle drei Projekte erste Priorität erhalten.

    Christian Oechslin