Schwyzer Kantonsrat mit Marathon-Sitzung

Rund 12 Stunden wurde über die Totalrevision der Schwyzer Kantonsverfassung debattiert. Ein Schwerpunkt der Debatte war der Vorschlag der Verfassungskommission, ein neues Wahlsystem für den Kantonsrat einzuführen.

Trotz rechtlicher Bedenken hält das Schwyzer Parlament am bisherigen Wahlverfahren fest.

Weiter in der Sendung:

  • CVP Zug nominiert bisherige Regierungsräte und drei Neue
  • Urner Polizei schafft neu eine spezielle Kriminalabteilung

Beiträge

  • Neues Wahlsystem scheitert im Kantonsrat Schwyz

    Trotz rechtlicher Bedenken hält der Schwyzer Kantonsrat am bisherigen Wahlverfahren für das Parlament fest. Dies entscheid er am Mittwoch in der Debatte über die neue Kantonsverfassung.

    Der Verfassungsentwurf, der die 112 Jahre alte Verfassung ersetzen soll, enthält 95 Paragraphen und gab viel zu reden, weil rund 60 Änderungs- und Streichungsanträge eingereicht worden waren. Allein die SVP brachte knapp 40 Anträge in die Diskussion ein. Keine Chance hatte der Vorschlag der Verfassungskommission, den Gemeinden die Möglichkeit zu geben, das kommunale Wahl- und Stimmrecht für Ausländer einzuführen. Die neue Schwyzer Verfassung stiess mit Ausnahme der SVP auf grundsätzliche Zustimmung.

  • CVP Zug nominiert zwei Bisherige und drei Neue

    Die CVP des Kantons Zug steigt mit den beiden Bisherigen und drei Neuen in den Regierungsratswahlkampf. Sie hat am Mittwochabend neben Finanzdirektor Peter Hegglin und Sicherheitsdirektor Beat Villiger Karin Andenmatten, Sylvia Binzegger und Thomas Ulrich nominiert.

    Bei den Gesamterneuerungswahlen vom 3. Oktober treten voraussichtlich alle sieben bisherigen Regierungsratsmitglieder wieder an. Es sind dies je zwei Vertreterinnen oder Vertreter von CVP, FDP und Alternativen sowie einer von der SVP.

    Radka Laubacher

Moderation: Marlies Zehnder