Stewo Wolhusen kämpft sich zurück

Im Dezember 2008 war das Traditionsunternehmen Stewo, das Geschenkpapier und Servietten herstellt am Boden und musste Konkurs anmelden. Vor knapp einem Jahr kam schliesslich die Rettung. Als Tochter eines deutschen Familien-Unternehmens versucht die 'neue' Stewo wieder Fuss zu fassen im Markt.

Weiter in der Sendung:

  • Fünf Schwarzarbeiter auf Baustelle in Schindellegi ermittelt
  • Grüne Nidwalden fordern Viertelstundentakt im ÖV

 

Beiträge

  • Schwarzarbeiter in Schindellegi ermittelt

    Auf einer Grossbaustelle in Schindellegi hat die Schwyzer Kantonspolizei fünf Schwarzarbeiter ermittelt. Sie haben dort nach eigenen Aussagen seit mehreren Wochen als Gipser gearbeitet. Es handelt sich um Ägypter zwischen 28 und 35 Jahren.

    Gemäss Polizeiangaben verfügten die Männer weder über die für die Einreise nötigen Visa noch über Arbeitsbewilligungen. Sie wurden beim Bezirksamt Höfe verzeigt. Der Arbeitgeber wird wegen Beschäftigung von Ausländern ohne Bewilligung und Förderns des rechtswidrigen Aufenthaltes angezeigt.

  • Wolhuser Stewo kämpft sich zurück

    Der Schock sass tief am 1. Dezember 2008: dem Wolhuser Geschenkpapier- und Serviettenproduzent war das Geld ausgegangen, das Traditionsunternehmen war am Ende, 123 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen ohne Job auf der Strasse.

    Relativ schnell übernahm ein deutsches Familienunternehmen den konkursiten Betrieb, seit einem Jahr laufen die Druckmaschinen in Wolhusen wieder auf Hochtouren. Nach Investitionen von 2 Millionen Franken hat Stewo International nun fünf Jahre Zeit, wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

    Dario Pelosi

  • SVP Obwalden drängt auf Regierungssitz

    Die SVP tritt bei den Gesamterneuerungswahlen vom 7. März 2010 mit Martin Odermatt an. Odermatt war im November bei einer Ersatzwahl in die Regierung dem FDP-Kandidaten relativ knapp unterlegen. Mit ihrer Ankündigung vom Dienstag hat die SVP den Wahlkampf in Obwalden eröffnet.

    Denn von den derzeitigen Mitgliedern der Regierung treten alle wieder an. Wer um den Sitz in der Exekutive bangen muss, wird sich in den nächsten zwei Monaten zeigen.

  • Auszeichnung für Luzerner Journalist

    Zum deutschen Wirtschaftsjournalisten des Jahres wurde kein Deutscher, sondern ein Luzerner gekürt.  Für den 43-jährigen Beat Balzli, der in Luzern aufgewachsen ist - bedeutet dies eine grosse Ehre. Balzli arbeitet seit 9 Jahren für das Nachrichtenmagazin 'Spiegel' in Hamburg.

    Ausgezeichnet wurde er für verschiedene exclusive Wirtschaftsgeschichten. Im Gespräch erzählt er, wie er die Stadt Luzern während seinen Besuchen erlebt und wie sich das Bild der Schweiz in Deutschland verändert hat.

    Radka Laubacher

  • Luzern regelt zweijähriges Kindergartenangebot

    Die Luzerner Regierung will im Volksschulgesetz das zweijährige Kindergartenangebot verankern. Für Gemeinden wird es obligatorisch. Der Unterschied zu Harmos: Für die Kinder soll der Besuch des zweiten Jahres freiwillig sein. Das neue Volksschulgesetz ist bis Ende April in der Vernehmlassung.

    Tuuli Stalder

Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: Tuuli Stalder