Urner CVP krebst zurück und gibt Ständeratssitz auf

Die CVP Uri tritt für den zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen nicht mehr an. Wie der Parteivorstand mitteilt, fanden intensive Gespräche mit möglichen Kandidaten statt, diese verliefen jedoch ergebnislos.

Unter anderem entschied sich der CVP-Regierungsrat Josef Arnold nach reiflicher Überlegung gegen eine Kandidatur. Die CVP-Parteipräsidentin versucht zu erklären.

Weiter in der Sendung:

  • Reaktionen auf Missbrauch-Geständnis von Pfarr-Administrator von Schübelbach
  • Chiumientos Abschiedsworte an FCL-Konferenz

 

Beiträge

  • CVP Uri gibt zweiten Ständeratssitz auf

    Die CVP Uri tritt für den zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen nicht mehr an. Wie der Parteivorstand mitteilt, fanden intensive Gespräche mit möglichen Kandidaten statt, diese verliefen jedoch ergebnislos.

    Unter anderem entschied sich der CVP-Regierungsrat Josef Arnold nach reiflicher Überlegung gegen eine Kandidatur. Den parteilosen Kandidaten, Regierungsrat Markus Stadler, will die CVP Uri nicht unterstützen. Als Parteiloser habe er in Bern nur geringen Einfluss. Nur wenn er sich zu einem Parteieintritt entscheide, erhalte er die Unterstützung der CVP.Die CVP Parteipräsidentin Patrizia Danioth versucht zu erklären.

    Andrea Keller

  • Luzerner Denkmalpfleger Carlen geht in Pension

    Der 64-jährige Georg Carlen geht in Pension, wie die Luzerner Staatskanzlei mitteilt. Während 18 Jahren setzte er sich als kantonaler Denkmalpfleger für die Erhaltung bedeutender Bauten und Ortsbilder ein.

  • Naturpark Urschweiz ist ein Schrittchen weiter

    Die Kantone Nidwalden und Uri sind mit ihrem Projekt eines regionalen Naturparks beim Bund vorstellig geworden.

    Das Bundesamt für Umwelt meldet, dass es das Gesucht einer Hauptprüfung unterziehen werde - zusammen mit zwei weiteren Projekten in Graubünden und Tessin.Der Entscheid, ob der Naturpark Urschweiz Geld erhält, fällt im Spätsommer 2010.

  • Bistum Chur geht in die Offensive

    Das Bistum Chur reagiert auf das Geständnis des Pfarrers von Schübelbach. Das Bistum will Missbrauchsopfer ausdrücklich dazu auffordern sich zu melden. Der 69-jährige Pater war seit 1992 in der Schwyzer Kirchgemeinde als Pfarrer tätig.

    Er hat sexuelle Übergriffe gestanden, die er verübt hatte, als er in den 70er Jahren im Ausland tätig war. Der Pater hat sich inzwischen bei der Polizei in Vorarlberg selbst anzeigt und seine sofortige Demission als Pfarrer eingereicht. Das Bistum Chur hat in einem anderen Fall wegen Missbrauchs vor rund zwei Wochen Anzeige gegen einen Mann erstattet. Es handelt sich laut Bischofsvikar Christoph Casetti um eine in der Seelsorge tätige Person, die dem Bistum Chur angehört.

    Marlies Zehnder

  • Letzte Tage zweier Zentralschweizer Politiker in Bern

    Gerade zwei Zentralschweizer Bundespolitiker beenden ihre politische Karriere vorzeitig und steigen während der Legislatur aus. Der Urner CVP-Ständerat Hansruedi Stadler und der Luzerner Nationalrat Hans Widmer haben ihren letzten Auftritt an der Frühjahrsession 2010.

    Etwas wehmütig schauen sie auf spannende Momente und ihre Arbeit zurück.

    Peter Portmann

  • Torben Winther wird neuer Coach des HC Kriens-Luzern

    Der langjährige dänische Nationalcoach Torben Winther wird im Sommer 2010 neuer Trainer der NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern. Torben Winther hat beim Zentralschweizer Club einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

    Sein Palmarès als Trainer ist eindrücklich: Winther gewann mit der Nationalmannschaft Dänemarks mehrere Medaillen und führte das dänische Junioren-Nationalteam zu Welt- und Europameistertiteln.

  • Davide Chiumiento verlässt FCL nicht ganz freiwillig

    Der FC Luzern verlängert den Vertrag mit Davide Chiumiento nicht.

    Wie der Vereinspräsident an der Medienorientierung sagt, wollte man nicht länger auf einen Entscheid des 25-jährigen Mittelfeldspielers warten, der Verein müsse die zukünftige Teamzusammensetzung planen können.Davide Chiumiento scheint nicht glücklich mit dieser konsequenten Haltung. Der Abschied sei nicht sein Enscheid, einzig der FCL habe entschieden.

  • Swiss Football League erzürnt FC Emmenbrücke

    Die Swiss Football League verlangt, dass das Gersag-Spielfeld für ein Super-League-Spiel vom 24. März 2010 geschont wird. Der Stammverein des Gersag, der FC Emmenbrücke muss deshalb ausweichen und sein Heimspiel vom Samstag, 20. März auf der Sportanlage  Feldbreite spielen.

    Gemäss Mitteilung zeigt sich der FC Emmenbrücke ernüchtert über diese Anweisung.

Moderation: Kurt Zurfluh, Redaktion: Andrea Keller