Volk lässt Obwaldner Regierung abblitzen

In Obwalden gibt es keine 'Sonderwohnzonen' für Reiche. Das Volk hat einen entsprechenden Nachtrag zum Baugesetz überraschend deutlich abgelehnt.

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  • Volk zieht bei Sonderwohnzonen nicht mit

    Die Obwaldnerinnen und Obwaldner schicken den Nachtrag im Baugesetz überraschend deutlich bachab. Die 'Sonderwohnzonen' für Reiche hatten keine Chance bei der Volksabstimmung. Aus Sicht des Volkswirtschaftsdirektors, Niklaus Bleiker, sei die Message der Regierung im Volk nicht angekommen.

    Bis jetzt stellte sich das Volk jeweils immer klar hinter die neue Steuerstrategie des Kantons, beispielsweise die 'Flat Rate Tax'. Zu dieser Strategie gehörte auch das Projekt der 'Sonderwohnzonen'.  Der Kommentar dazu.

    Tuuli Stalder

  • Uri will keine neuen Ladenöffnungszeiten

    Im Kanton Uri müssen die Geschäfte auch künftig werktags um 18.30 Uhr schliessen. Eine Ausdehnung der Öffnungszeiten wurde abgelehnt. Damit bestätigt das Volk seinen Entscheid bei einer früheren Abstimmung. 2001 scheiterte in Uri eine totale Liberalisierung der Ladenschlusszeiten.

    Der Urner Volkswirtschaftsdirektor, Isidor Baumann kann sich allerdings vorstellen, dass ein Teil des Gesetzes bald wieder diskutiert wird. Dabei geht es um zusätzliche Sonntagsverkäufe. Die Initiative dazu müsse allerdings von den Ladenbesitzern selbst kommen.

  • Weniger Zuhörer am Lucerne Festival Piano

    Einen leichten Besucherrückgang verzeichnete das am Sonntag zu Ende gegangene Lucerne Festival am Piano: 23'000 Freunde der Klaviermusik hörten sich die klassischen und die Jazzkonzerte an. Das sind 700 weniger als letztes Jahr. Erfreulich ist das Resultat für die Veranstalter dennoch.

    Zum Abschluss des Lucerne Festivals am Piano machten die Organisatoren Lust auf ihre nächste Veranstaltungsreihe, das Lucerne Festival zu Ostern 2010. Es werde "mit einem Paukenschlag" am 19. März von Claudio Abbado eröffnet.

Moderation: Marlies Zehnder