Wintersportorte spüren Wirtschaftskrise

Zentralschweizer Wintersportorte wie Melchsee-Frutt oder Andermatt haben Mühe die Vorjahreszahlen zu erreichen. Grund dafür sei die Wirtschaftskrise, wie Peter Heinzer, Präsident von Andermatt-Gotthard-Tourismus auf Anfrage erklärt.

Nun hofft man auf mehr Gäste während den Sportferien, die in den meisten Zentralschweizer Kantonen begonnen haben. 

Weiter in der Sendung:

  • Zunahme der Arbeitslosigkeit auch in der Zentralschweiz
  • Rückgang der Seeforellenbestände in Schwyzer Gewässer
  • Sieben Prozent der Schwyzer liessen sich impfen

Beiträge

  • Schweinegrippe-Impfungen im Kanton Schwyz

    Gut sieben Prozent der Schwyzer Bevölkerung haben sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen, 106 Personen wurden positiv auf das Virus getestet. Der Schwyzer Kantonsarzt ist zufrieden mit der Bewältigung der Pandemie, einzig die Zusammenarbeit mit dem Bund bemängelt er.

    Vor allem hinter die Zulassung, die Verteilung und die Verpackungsgrössen des Impfstoffes seien Fragezeichen zu setzen, wird der Schwyzer Kantonsarzt Svend Capol in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei zitiert.

  • Auch Wintersportorte frieren wegen der Wirtschaftskrise

    Auch die Zentralschweizer Wintersportorte spüren die Wirtschaftskrise. Die Hotels sind nicht voll ausgebucht, weil diese Jahr vor allem Familien nicht mehr für eine Woche in die Berge fahren sondern nur noch für einzelne Tage.

    Michael Elsener

  • Mehr Arbeitslose in der Zentralschweiz

    Die Arbeitslosenzahlen sind im vergangenen Monat auch in der Zentralschweiz gestiegen. Die Arbeitslosenquoten liegen allerdings in allen sechs Kantonen unter dem gesamtschweizerischen Schnitt von 4,5 Prozent.

    In der Zentralschweiz waren Ende Januar 2010 knapp 11'500 Personen ohne Erwerb gemeldet.

  • Gänsesäger bedrohen Schwyzer Seeforellen

    Der Gänsesäger steht unter Verdacht, für den Rückgang der Seeforellenbestände in Schwyzer Gewässern mitverantwortlich zu sein. Um herauszufinden, ob sich diese Wasservögel tatsächlich vorwiegend von jungen Seeforellen ernähren, dürfen nun maximal fünf abgeschossen werden.

    Gänsesäger sind bundesrechtlich zwar geschützt. Die Kantone können aber Massnahmen gegen geschützte Tiere anordnen, die erheblichen Schaden anrichten.

Moderation: Karin Portmann, Redaktion: Marlies Zehnder