Gaza-Stadt eingekesselt

Die israelische Armee versucht offenbar Gaza-Stadt zu besetzen. Laut Einwohnern toben schwere Kämpfe.

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Russland pumpt wieder Gas über die Ukraine in den Westen.

Die Finanzkrise wirkt sich sehr unterschiedlich auf Schweizer Unternehmen aus.

 

Beiträge

  • Gaza-Stadt eingeschlossen

    Tag 18 des Gazakrieges - und für die Bewohner des Küstenstreifens heisst das neue Kämpfe, Bomben und Raketen. In Gazastadt ist von der bisher schlimmsten Nacht seit Kriegsbeginn die Rede.

    Augenzeugen und Medien berichten, die israelische Armee sei tief in die Stadt eingedrungen. Dort sind 400 000 Menschen eingeschlossen. Ein Waffenstillstand ist nicht Sicht.

    Iren Meier

  • Konkrete Folgen der Krise in der Schweiz

    Die schlechte weltweite Wirtschaftslage führt bei den ersten Schweizer Industrieunternehmen zu schmerzhaften Einschnitten.

    In Flums schliesst die traditionsreiche Baumwollspinnerei Spoerry & Co. In Schaffhausen streicht der Maschinenbauer Georg Fischer zehn Prozent der Stellen.

    Spoerry stellt nach 143 Jahren die Produktion ein, 140 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Sie erhalten per Ende Januar die Kündigung. Als Grund für das Aus nennt das Unternehmen die gegenwärtig schwierige Situation in der Textilindustrie.

    Die Stellenstreichungen bei Fischer sind ebenfalls auf die weltweite Wirtschaftslage zurückzuführen. Es habe einen deutlichen Einbruch der Nachfrage gegeben.

    Rainer Borer

  • Mehr Geld für Sonne, Wind und Wasser?

    Bundesrat Moritz Leuenberger will die Förderung erneuerbarer Energien in der Schweiz vorantreiben und schliesst nicht aus, den Förderbeitrag für Sonne, Wind und Wasser zu erhöhen.

    Nach dem Willen Leuenbergers soll die so genannte kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) reformiert werden. Die KEV, für die die Verbraucherinnen und Verbraucher seit Anfang Jahr einen Förderbeitrag für Erneuerbare bezahlen, liegt derzeit bei 0,45 Rappen pro Kilowattstunde Strom.

    Ansturm auf die Fördertöpfe

    Nach den Worten Leuenbergers übersteigen allerdings die Gesuche um die Fördergelder bereits jetzt die Kontingente so massiv, dass eine Reform der KEV unumgänglich sei.

    Nathalie Christen

  • Auktionshäuser suchen neue Vertriebskanäle

    Auktionen im Internet erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Immer mehr Menschen versteigern gebrauchte Möbel, alte Fahrräder und ungeliebte Weihnachtsgeschenke auf Marktplätzen wie ebay oder Riccardo.

    Diese «Flohmärkte im Internet» entwickeln sich nun weiter: Der Schweizer Marktführer Riccardo will neue Wege gehen und den Handel von Autos ausbauen.

    Manuel Rentsch

  • Zwiespältige Ökobilanz des George W. Bush

    Wenige Tage vor Ende seiner Amtszeit hat der scheidende US-Präsident George W. Bush Bilanz gezogen. Er räumte wenige Fehlentscheide ein, zeigte sich insgesamt aber zufrieden. Viele in den USA sehen das anders.

    Vor allem Umweltschützern ist Bush verhasst. Ihren Zorn hat er sich mit zahlreichen Verordnungen in letzter Minute noch einmal zugezogen: So sollen Kohleabbau und Ölschürfungen erleichtert werden, Schadstoffgrenzen erhöht und Mitsprachemöglichkeiten des Volkes eingeschränkt werden.

     Allerdings heimste er sich in der vergangenen Woche auch Lob von den Umweltschützern ein: Seine Entscheidung, drei grosse Gebiete im Pazifik unter Schutz zu stellen wurde einhellig begrüsst.

    Max Akermann

  • Wakkerpreis für die Stadt Yverdon

    Der Wakkerpreis 2009 geht an die Stadt Yverdon-les-Bains. Der Schweizer Heimatschutz würdigt die Kleinstadt damit für ihren Umgang mit dem öffentlichen Raum, die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit und den Gestaltungswillen der Behörden.

    Lob für viele Stadtentwicklungen

    Yverdon-les-Bains habe bereits zur Expo02 mit der Erneuerung des Bahnhofplatzes auf sich aufmerksam gemacht, so der Schweizer Heimatschutz (SHS), der den mit 20 000 Franken dotierten Preis vergibt.

    In der Folge habe die Stadt mit der Aufwertung der Verbindung zwischen der Stadt und dem Seeufer begonnen. Schritt für Schritt finde seither der Altstadtkern, der durch eine Industriezone vom See abgetrennt ist, einen Bezug zum Wasser. Das Projekt zur Stärkung der Achse entlang des Canal Oriental überzeuge. Erstes gelungenes Resultat sei der 2008 eingeweihte Parc des Rives am See.

    Martin Heule

Moderation: Ivana Pribacovic, Redaktion: Mark Livingston