Gesuch für ein neues AKW eingereicht

Der Stromkonzern Atel will neben dem bestehenden Atomkraftwerk in Gösgen ein neues bauen. Er hat beim Bundesamt für Energie ein Gesuch für eine Rahmenbewilligung eingereicht.

Weitere Themen:

Der Nationalrat ist nicht bereit, mehr Geld für die Entwicklungshilfe auszugeben.

US-Präsident George W. Bush hat seine Abschiedstour durch Europa begonnen.

Rund 100 000 holländische Fussballfans haben in Bern friedlich gefeiert.

Beiträge

  • Rennen um neues AKW lanciert

    Der Stromkonzern Atel ist nicht der einzige, der ein neues AKW bauen will. Auch die Axpo hat entsprechende Pläne.

    Allerdings ist die Atel der erste Energiekonzern, der ein Rahmenbewilligungs-Gesuch für ein neues Atomkraftwerk beim Bund eingereicht hat. Als Standort steht für die Atel Däniken/SO im Vordergrund.

    Der Bau eines neuen AKW erfordert eine breite Trägerschaft. Atel will deshalb weitere Partner für das Projekt gewinnen. Sie steht im Gespräch mit verschiedenen Interessenten, besonders auch mit den Betreibern der anderen Schweizer Kernkraftwerke.

    Eveline Kobler

  • Status Quo bei der Entwicklungshilfe

    Der Nationalrat möchte zwischen 2009 und 2012 insgesamt 5,3 Milliarden Franken für die Entwicklungshilfe ausgeben. Das ist nur wenig mehr als in den letzten vier Jahren.

    4,5 Milliarden wurden der Deza, der Direktion für Enwicklungszusammenarbeit,  zugesprochen, 800 Millionen dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Der Deza-Kredit wurde gegenüber der auslaufenden Periode um 300 Millionen Franken erhöht, jener des SECO blieb gleich. Der Betrag entspricht rund 0,4 Prozent des Bruttonationaleinkommens.

    Viele Entwicklungsorganisationen und auch Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hatten für eine Erhöhung der Entwicklungshilfe plädiert. Was sagt die Aussenministerin zu diesem Nationalrats-Entscheid?

    Dieter Kohler

  • Steuerrabatte für Manager

    Top-Kader, die einen Teil ihres Lohns als Aktien oder Optionen erhalten, sollen steuerlich privilegiert werden. Dies möchte der Ständerat. Die SP droht mit dem Referendum.

    Um dieses zu verhindern möchte die Kleine Kammer bei der Revision der Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen den Bogen aber nicht überspannen. Doch die Vorlage sei wichtig im internationalen Standortwettbewerb, hiess es von bürgerlicher Seite in der Ratsdebatte.

    Katrin Hug

  • Bushs letzte Tour durch Europa

    US-Präsident George W.Bush ist derzeit auf seiner letzten Reise durch Europa. Nach Slowenien wird er Deutschland, Grossbritannien, Italien, den Vatikan sowie Frankreich besuchen.

    Auf der Agenda des scheidenden US-Präsidenten stehen etwa Gespräche über die Konflikte im Nahen Osten, in Iran und in Afghanistan, aber auch über die schwächelnde US-Währung. In Berlin geht es ausserdem um die Vorbereitung des G-8-Gipfels in Japan sowie der bevorstehenden Nahost-Konferenz in Berlin.

    Es stehen also gewichtige Themen auf Bushs Programm, gleichzeitig wird die Reise in vielen Medien als irrelevant bezeichnet. Die Frage an Fredy Gsteiger: Warum macht er sie trotzdem?

    Ivana Pribakovic

  • Die Oranjes sind los

    Bern wurde am Montag von einer orangen Menschenmenge förmlich überspühlt, die singt und lacht und sich zuprostet, Bern ist ganz im Bann von Oranje.

    Alle fragen sich, wieso die niederländischen Fussballfans so vernarrt sind in die Farbe ihres Königshauses und weshalb sie so stolz mit orangen Perücken, Halstüchern und seltsamen Hüten herumlaufen und in dieser Montur den ganzen Tag feiern. Eine Suche nach Ursachen in Amsterdam.

    Elsbeth Gugger

  • Unfreiwillig neutral: Martin Fookes

    Heute steht der unfreiwillig neutrale BBC-Journalist Martin Fookes für 90 Sekunden im Rampenlicht.

    Beat Giger

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi