Kämpfe in Gaza trotz Uno-Resolution

Ungeachtet der Forderung des Uno-Sicherheitsrats nach einer sofortigen Waffenruhe gehen die Kämpfe im Gazastreifen weiter.

Weitere Themen:

Rund 150 Personen haben im Berner Münster der Opfer des Konflikts in Gaza und Israel gedacht.

Obdachlosen in der Schweiz macht die Kälte schwer zu schaffen.

Der Walliser Imitator Yann Lambiel erhält den Schweizer Kleinkunstpreis 2009.

Beiträge

  • Kämpfe im Gazastreifen trotz Uno-Resolution

    Daniel Voll

  • Juden, Muslime und Christen rufen zu Frieden auf

    Rund 150 Personen haben am Donnerstagabend im Berner Münster der Opfer des Nahostkonflikts in Gaza und Israel gedacht. An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter der jüdischen und der muslimischen Gemeinschaft teil.

    Verschiedene Persönlichkeiten aus Kirche und Politik gaben ihrem Wunsch nach Frieden für die Region Ausdruck. Der Anlass wollte sich bewusst abgrenzen von laustarken Demonstrationen; im Mittelpunkt stand keine politische Forderung sondern das Gedenken an die Opfer.

    Davon wich lediglich der Luzerner SP-Nationalrat Hans Widmer ab und sorgte mit seinen Äusserungen da und dort für Unmut. Er übte in seiner Rede scharfe Kritik an der israelischen Regierung und der Hamas. Vom Bundesrat forderte Widmer, er müsse seine einseitige Rüstungskooperation mit Israel aufgeben.

    Elmar Plozza

  • Kälte setzt Obdachlosen zu

    Die seit Tagen anhaltende Kälte treibt viele Menschen ohne Obdach in Notschlafstellen und ähnliche Institutionen. Doch trotz der grossen Kälte übernachten Menschen draussen.

    «Kältepatrouillen»
    In Bern, so wird geschätzt, schlafen 10 bis 15 Personen draussen. Die Städte versuchen dem mit «Kältepatrouillen» durch die Polizei oder durch Sozialarbeiter entgegenzuwirken.

    Ein Frühstück im «Stübli»

    In der Hauptstadt geht jeden Morgen das «Stübli» auf, eine Einrichtung der Kirchen der Stadt Bern. Freiwillige halten für die Obdachlosen ein Frühstück bereit. Übernachten können die Menschen ohne Obdach in der Notschlafstelle. Doch nicht alle machen vom Angebot Gebrauch. Eine Reportage aus Bern.

    Toni Koller

  • Mailänder kämpfen für ihren Flughafen

    In Italiens Norden regt sich Widerstand: Die Unternehmer in der Lombardei und Umberto Bossis Lega Nord wollen die Zurückstufung ihres Flughafens Malpensa nicht akzeptieren.

    Die neuen internationalen Partner der Alitalia wollen den Flugverkehr im Römer Flughafen Fiumicino konzentrieren, auf Kosten von Mailand mit seinem Flughafen Malpensa.

    Am 13. Januar geht die marode Fluggesellschaft Alitalia eine Partnerschaft mit Air France KLM ein. Die französisch-niederländische Airline will Medienberichten zufolge bis zu 300 Millionen Euro für einen Alitalia-Anteil von maximal 25 Prozent auf den Tisch legen.

    Rolf Pellegrini

  • Fürstentum Liechtenstein unter Druck

    Der Steuerstreit mit Deutschland und den USA wird bei den liechtensteinischen Wahlen Anfang Februar voraussichtlich keine grossen Veränderungen bewirken. Gleichwohl hat er im Ländle Spuren hinterlassen.

    Die Vorwürfe, das Fürstentum sei ein Hort für Schwarzgeld und locke Steuerhinterzieher an, geben zu reden. Drei ganz verschiedene Menschen geben Auskunft.

    Das schnelle Reichwerden sei gefährlich, sagt eine Schwester. Seit der Steueraffäre ist das Geschäft schwieriger geworden, meint ein Treuhänder. Ein Fussballer der liechtensteinischen Nationalmannschaft vertritt immer noch mit Stolz sein Land.

    Franco Battel

  • Parodist Yann Lambiel erhält Kleinkunstpreis

    Der Schweizer Kleinkunstpreis 2009 wird dem 34-jährigen Westschweizer Imitator und Bühnenkünstler Yann Lambiel verliehen.

    «Meister der Imitation»

    Yann Lambiel verfüge über die Fähigkeit, sich innerhalb von Sekundenbruchteilen in Politiker oder Prominente zu verwandeln, schreibt die Jury. Mit kleinsten Gesten und seiner Mimik gelinge es Lambiel, dem Publikum sofort zu signalisieren, wen er imitiere.

    Selbst ein Star Der Walliser karikiert seit Jahren Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft und ist in der Romandie inzwischen selbst ein Star, vor allem wegen seiner Aufritte in «La Soupe», einer Live-Sendung des Westschweizer Radios.

    Martin Heule

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi