Kanton Bern reagiert mit Steuergeschenk auf Finanzkrise

Die Berner Kantonsregierung will für das laufende Jahr einen einmaligen, generellen Steuerrabatt in Höhe von 130 Millionen Franken an die Steuerzahler zurückgeben. Zudem soll dem Kantonspersonal rückwirkend der Lohn erhöht werden.

Weitere Themen:

Verschiedene Parteien möchten den Schweizerinnen und Schweizern je mehrere Hundert Franken Bargeld auszhahlen um die Wirtschaft anzukurbeln.

Die Bemühungen der japanischen Regierung, die Wirtschaft angesichts fallender Börsen- und steigender Yen-Kurse zu stabiliseren.

In Basel hat der Hooligan-Prozess zu den massiven Krawallen nach dem Fussball-Spiel Basel-Zürich im Mai 2006 begonnen.

Beiträge

  • Kanton Bern: Massnahmen gegen Finanzkrise

    Die Berner Kantonsregierung will wegen der Finanzkrise für das laufende Jahr einen einmaligen Steuerrabatt gewähren und dem Kantonspersonal rückwirkend den Lohn erhöhen.

    Der einmalige Steuerrabatt kostet den Kanton rund 130 Millionen Franken, die Lohnerhöhung rückwirkend auf 1. Juli 2008 schlägt im laufenden Jahr mit etwa 30 Millionen Franken zu Buche.

    Zudem will die Kantonsregierung geplante Investitionen vorziehen. Damit ergreift Bern als erster Kanton konkrete Massnahmen gegen die Finanzkrise. Das letzte Wort hat jedoch das Parlament im November.

    Jörg André

  • Wirtschaft ankurbeln mit Geld-Geschenken

    Überschüsse in der Staatsrechnung sollen an die Bevölkerung zurückbezahlt werden. Damit werde die Wirtschaft angekurbelt, argumentieren Politiker der SVP und SP.

    Diskutiert werden sollen auch Steuer-Gutschriften, um die Kaufkraft zu erhöhen. Der Kanton Bern will als erster Kanton derartige Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft ergreifen.

    Doch für Wirtschafts-Experten gehen diese Ideen in die falsche Richtung. In der derzeitigen unsicheren Situation würden die Menschen eher Geld sparen, als es ausgeben. Damit hätten derartige Geld-Geschenke kaum Wirkung.

    Dagmar Zumstein

  • Nikkei-Index auf neuem Rekord-Tief

    Die neue Börsen-Woche hat so begonnen wie die letzte geendet hat: Es geht weiter abwärts. Der Nikkei-Index war zeitweise so tief wie seit 26 Jahren nicht mehr.

    Angesichts dieser Kurseinbrüche beauftragte der japanische Regierungschef Taro Aso seine Regierung mit der unverzüglichen Ausarbeitung von Massnahmen zur Stabilisierung des Marktes.   Zugleich rief Aso die Menschen in Japan dazu auf, einen kühlen Kopf zu bewahren. Es werde einige Zeit dauern, bis die Massnahmen der Regierung Wirkung auf die Aktienkurse zeigten.

    Martin Fritz

  • Demokraten in den USA auf dem Vormarsch

    Der Demokrat Barack Obama hat gute Chancen, nächster Präsident der USA zu werden. Dass die Demokratische Partei die Parlamentswahlen gewinnt, gilt als ziemlich sicher.

    Bis jetzt waren die Demokraten vor allem an der Ost- und an der Westküste stark. Nun scheinen sie aber auch in traditionell republikanischen Hochburgen in den Rocky Mountains und im Südwesten des Landes mehrheitsfähig zu werden.

    Das Erfolgsrezept wird als Western-Strategy bezeichnet, eine inhaltliche und personelle Anpassung an eher konservative Werte.

    Max Akermann

  • Hooligan-Prozess: Hohe Bussen gefordert

    Im Prozess um die «Schande von Basel» hat die Anklage bedingte Geldstrafen und hohe Bussen für die ersten drei von insgesamt 26 beschuldigten Hooligans gefordert.

    Die 26 Hooligans im Alter von 21 bis 50 Jahren müssen sich für Ausschreitungen vor und nach dem meisterschaftsentscheidenden Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich vom 23. Mai 2006 im Basler St. Jakob-Park verantworten.

    Bei den als «Schande von Basel» bezeichneten Ereignissen stürmten Chaoten das Spielfeld und griffen die FCZ-Fans an. 115 Personen wurden verletzt. In und ums Stadion entstand ein Sachschaden von über 400 000 Franken.

    Beat Giger

  • US-Angriff auf Ziele in Syrien

    US-Soldaten sollen in Helikoptern vom Irak aus über die Grenze nach Syrien geflogen sein, ein Gebäude gestürmt und acht Zivilisten getötet haben - darunter vier Kinder. Das wirft die syrische Regierung den USA vor.

    Der Angriff habe Aufständischen gegolten, die Vorstösse über die gemeinsame Grenze vorgenommen hätten, teilte die irakische Regierung mit.

    Die Frage an Fredy Gsteiger: Was sagt die US-Regierung zu den Vorwürfen aus Syrien?

    Ivana Pribakovic

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Klaus Bonanomi