Massnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Die SP fordert Sofortmassnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit und ein drittes Konjunkturpaket.

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Der Schweizer Detailhandel macht im Februar 3,1 Prozent weniger Umsatz.

US-Präsident Barack Obama sucht in Lateinamerika den Neuanfang.

Die Mitte-Parteien klagen über unheilige Allianzen und eine blockierte Schweizer Politik.

Beiträge

  • SP will Jugendarbeitslosigkeit eindämmen

    Haben Jugendliche in der Schweiz ihre Lehre beendet, sollen sie auf jeden Fall weiterbeschäftigt werden, vorerst für ein weiteres Jahr mit einem leicht reduzierten Lohn. Das verlangt die SP als Massnahme gegen die zunehmende Jugendarbeitslosigkeit.

    Unter anderem soll dies durch die Arbeitslosenversicherung bezahlt werden. Weiter will die SP, dass Menschen, die mehr als 126 000 Franken pro Jahr verdienen, die Massnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit mit einem Solidaritätsprozent finanziell mittragen.

    Die SP will also die Jugendarbeitslosigkeit mit Millionensubventionen bekämpfen. Bei den anderen Parteien findet sie dafür nur zum Teil Unterstützung.

    Pascal Krauthammer

  • Detailhandel macht im Februar weniger Umsatz

    Im Februar haben die Konsumenten kaum Schmuck und Taschen gekauft. Auch für Kleider und Schuhe gaben sie weniger Geld aus. Deshalb machte der Schweizer Detailhandel 3,1 Prozent weniger Umsatz.

    Teuerungsbereinigt betrug der Umsatzrückgang sogar 3,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt.

    Mehr Geld gaben Konsumentinnen und Konsumenten im Februar für Küchen- und Haushaltswaren, Unterhaltungselektronik und Nahrungsmittel aus.

    Martin Stucki

  • Lateinamerika hofft auf gute Nachbarschaft mit USA

    US-Präsident Barack Obama reist nach Trinidad und Tobago, wo er am fünften Gipfel der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) teilnimmt. Dort wird er fast alle lateinamerikanischen Staatschefs treffen.

    In Lateinamerika hofft man auf ein besseres Verhältnis zu den USA. Erwartet wird eine neue, partnerschaftliche Beziehung. In den USA selber sind die Erwartungen an das Gipfeltreffen deutlich weniger hoch.

    Ivana Pribakovic, Ulrich Achermann und Max Akermann

  • Blockieren Links-Rechts-Allianzen die Politik?

    Die Meinungen von Rot-Grün und SVP liegen oft weit auseinander. Doch immer wieder spannen die beiden Pole zusammen, um politische Geschäfte zu torpedieren.

    Aktuell ist das bei den geplanten Verschärfungen im Asylgesetz der Fall. Sie werden - aus unterschiedlichen Gründen - von Links und Rechts abgelehnt. Ebenso ist es bei der Abstimmung über den biometrischem Pass. Sowohl SVP als auch SP und Grüne haben die Nein-Parole herausgegeben.

    Die Mitte-Parteien klagen über solche Links-Rechts-Allianzen, die zunehmend die Schweizer Politik blockierten. Politologen dagegen sehen es etwas anders. Links und Rechts würden nur selten gemeinsame Sache machen.

    Andrea Jaggi

  • Knatsch in Uri wegen Wasserkraft

    Der Strom aus Wasserkraftwerken ist für viele Bergkantone zur unverzichtbaren Einnahmequelle geworden. Alte Wasserkraftwerke sanieren und neue bauen ist aber teuer.

    Erst in jüngster Zeit ist die Wasserkraft wieder attraktiver geworden: Die Strompreise steigen, man geht bewusster mit Energien um und setzt deshalb auf erneuerbare, einheimische und C02-neutrale Energien.

    Das ist auch im Kanton Uri so. Dort haben aber die Pläne, die Wasserkraft im Urserental nutzbar zu machen, zu einem handfesten Konflikt geführt.

    Andrea Keller

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Klaus Bonanomi