Obama schart renommierte Ökonomen um sich

Barack Obama holt renommierte Wirtschaftsleute an Bord, auch einflussreiche Ökonomen aus der Clinton-Aera.

Weitere Themen:

Immer mehr Kantonalbanken senken ihre Hypozinsen.

SVP-Bundesratskandidat Adrian Amstutz bereitet sich vor.

Der EU-Reformvertrag über die neue Rechtsgrundlage der Europäischen Union steht in Tschechien auf dem Prüfstand.

Beiträge

  • Obamas Wirtschafts-Team steht

    Der designierte US-Präsident Barack Obama hat sein Wirtschafts-Team vorgestellt. Renommierte Ökonomen sollen die USA aus der Wirtschaftskrise führen.

    Finanzminister wird der Präsident der New Yorker Notenbank, Timothy Geithner. Geithner wird eng mit Lawrence Summers zusammenarbeiten, einst Finanzminister unter dem letzten demokratischen Präsidenten Bill Clinton und Präsident der renommierten Harvard-Universität. Summers übernimmt den Nationalen Wirtschaftsrat, der den Präsidenten in Wirtschaftsfragen berät.

    Zu weiteren Beratern ernannte Obama die Wirtschaftsprofessorin Christina Romer von der Universität Berkeley und die Washingtoner Politikberaterin Melody Barnes.

  • Kantonalbanken sind gefordert

    Die Zinsen in der Schweiz sinken. Doch nicht alle Banken geben die Zinssenkungen an ihre Kunden weiter. Vor allem die Kantonalbanken stehen in der Kritik.

    Seit die Nationalbank vor einer Woche den Leitzins überraschend stark herabgesetzt hat, sind unter anderem auch die Sätze für Hypotheken gesunken. Doch nicht alle Kantonalbanken haben die Zinssenkungen weitergegeben.

    Der Hauseigentümer-Verband verlangt deshalb, dass die Banken die Zinssenkungen in vollem Umfang den Hypothekar-Nehmern weiter gegeben. Die regionalen Unterschiede sind besonders bei den variablen Hypotheken gross.

    Konsumentinnen und Konsumenten sollen mehr vom Zinsgeschenk der Nationalbank profitieren können, fordern auch Experten. Entweder vergünstigten die Banken die variablen Hypotheken oder sie gewährten einen besseren Zins für Spargelder.

    Manuel Rentsch

  • Bundesrats-Anwärter Adrian Amstutz

    Der bald 55-jährige Unternehmer und SVP-Nationalrat Adrian Amstutz gehört zu den möglichen Nachfolgern von Bundesrat Samuel Schmid.

    Amstutz ist Vizepräsident der SVP Schweiz, treuer Blocher-Anhänger und gilt als Hardliner. Für viele Berner polarisiert Amstutz zu stark. Ausserdem wird kritisiert, dass er zu wenig Führungserfahrung habe.

    Pascal Krauthammer

  • Tschechien bangt um Lissabon-Vertrag

    Tschechien ist neben Irland das einzige EU-Land, das den Lissabon-Vertrag noch nicht ratifiziert hat. Die Skepsis gegenüber dem Vertrag ist gross.

    Das oberste Gericht Tschechiens muss das europäische Reformwerk zuerst auf seine Verfassungsmässigkeit prüfen.

    Sollten die tschechischen Richter zu einem negativen Urteil kommen, stellten sie damit nicht nur ihre eigene Regierung vor massive Probleme, sondern die ganze EU.

    Marc Lehmann

  • Gewalt an Frauen nicht totschweigen

    Jede 5. Frau in der Schweiz wird mindestens einmal in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt. Für viele Frauen ist es noch immer ein grosses Tabu, darüber zu reden.

    Das Bieler Frauenhaus versucht seit gut einem Jahr, betroffene Frauen auf ganz besondere Art und Weise anzusprechen - mit der Hilfe von Coiffeusen. Sie sollen den Frauen helfen, das Schweigen zu brechen und über ihre Not zu reden.

    Sabine Gorgé

  • Piraten lassen Gewalt eskalieren

    Dutzende von Schiffen befinden sich am Horn von Afrika in der Hand von Piraten. Besatzungen werden als Geiseln gehalten und müssen um ihr Leben bangen.

    Einige Reedereien sind es leid, Lösegeld zu zahlen. Sie meiden den Suezkanal und ziehen es vor, ihre Schiffe um die Südspitze Afrikas zu dirigieren. Der Weg ist viel länger und teurer.

    Andere Reedereien wiederum planen, ihre Schiff zu bewaffnen. Sie wollen private Söldnertruppen an Bord nehmen, um die Schiffe gegen Piraten zu verteidigen. Doch dies könnte zu noch mehr Gewalt führen, fürchten Experten.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich