SBB Cargo streicht Stellen

Die SBB Cargo weist für 2007 einen Verlust von 190,4 Millionen Franken aus und baut weitere 401 Stellen ab.

Weitere Themen:

Der Bundesrat führt für gesundheitsschädliche Transfette eine Obergrenze ein.

Der neue SVP-Chef Toni Brunner besucht aufmüpfige SVP-Kantone.

In Spanien wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt

Beiträge

  • SBB Cargo streicht mehr als 400 Stellen

    Besonders betroffen sind Basel und Bellinzona: Im Kundenservice werden rund 300 Stellen gestrichen. Weitere 126 Arbeitsplätze werden im Industriewerk Bellinzona abgebaut. Ausserdem werden Stellen von Biel nach Yverdon verlagert.

    Ein Sprecher des Cargo-Personals in Bellinzona sagte, die Angestellten träten sofort in den Streik. Für Samstag-Nachmittag wurde in Bellinzona eine Demonstration angekündigt.

    Die SBB-Tochter für den Güterverkehr, SBB Cargo, schreibt seit Jahren rote Zahlen. Letztes Jahr betrug der Verlust 190 Millionen Franken.

    Philipp Erath im Gespräch mit dem neuen SBB-Chef Andreas Meyer

  • Bellinzona kämpft um Arbeitsplätze

    Die SBB Cargo streicht am Standort Bellinzona 126 Stellen. Kaum gab dies die SBB-Führung bekannt, legten die Arbeiter ihre Arbeit nieder.

    Schon seit Tagen gab es Gerüchte über einen möglichen Abbau in Bellinzona. Die Arbeiter demonstrierten, protestierten, hielten Betriebsversammlungen ab und hofften, dem Abbau entgegen wirken zu können.

    Alexander Grass

  • Strenges Anti-Transfett-Gesetz

    Der Bundesrat hat für die gesundheitsschädlichen Transfette eine strenge Limite in Speiseöl festgeschrieben. Damit soll der Gesundheitsschutz verbesssert werden. 

    Künftig dürfen nur noch maximal zwei Prozent Transfette in Speiseöl und -fett enthalten sein. Mit dieser Höchstmenge für die als Gesundheitsrisiko geltenden Transfettsäuren nimmt die Schweiz nach Dänemark in Europa eine Pionierrolle ein. Dänemark kennt den Grenzwert seit zwei Jahren.

    Pascal Krauthammer

  • SVP-Präsident zähmt Widerspenstige

    Toni Brunner benutzt die ersten Tage seiner Amtszeit als SVP-Präsident zum Markieren. Mit dem ebenfalls neugewählten SP-Präsident Levrat kreuzt er die Klingen und zwischendurch besucht Toni Brunner die aufmüpfigen SVP-Kantone.

    Am Mittwoch waren die Berner dran, am Donnerstag die Bündner. Doch der Auftritt in Maienfeld eignete sich schlecht, um Widerspenstige zu zähmen. Denn es kamen nur die, die auch von der Bündner SVP einen strammeren Kurs in Richtung Mutterpartei fordern.

    Roland Wermelinger

  • SPD im Abendrot

    Für die deutschen Sozialdemokraten brechen schwere Zeiten an. Seit SPD-Parteichef Kurt Beck mit der Linken anbandelte, befindet sich die SPD in freiem Fall. Böse Zungen meinen, dass die Tage der ältesten deutschen Volkspartei gezählt seien.

    In Hessen droht das geplante rot-rot-grüne Bündnis unter Andrea Ypsilanti zu scheitern, die Umfragewerte für Partei und Parteivorsitzende sind katastrophal.

    Fritz Dinkelmann

  • Wahltag und Zahltag für Zapatero

    In Spanien wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt und damit auch entschieden, ob Minister-Präsident Zapatero mit seinen Sozialisten weiter regieren darf. Letzte Umfragen zeigen, dass die konservative Konkurrenz massiv aufgeholt hat.

    Spanien sei mit ihm ein modernes Land mit der stärksten Wirtschaft aller Zeiten geworden, hält sich Zapatero zugute. Behauptet er das zu recht?

    Alexander Gschwind

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston