SchweizerInnen haben Angst um Arbeitsplatz

Die grössten Sorgen machen sich die Menschen in der Schweiz weiterhin um ihren Arbeitsplatz. Das zeigt das neueste sogenannte Sorgen-Barometer des Forschungsinstuts gfs-bern, im Auftrag der Grossbank Credit Suisse.

Weitere Themen:

Die Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher hat die SVP tief verunsichert.

Mit der 5. IV-Revision bekommen die IV-Stellen neue Mittel gegen den Sozialmissbrauch.

In Paris organisiert eine internationale Konferenz Geld für den Wiederaufbau in Palästina.

In Südafrika wählt die Regierungspartei einen neuen Chef.

 

Beiträge

  • Blochers Abwahl verunsichert SVP

    Die Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher hat die SVP nicht nur hart getroffen, sondern auch tief verunsichert. Der neue Oppositionskurs ist noch nicht definiert.

    Berner und Bündner SVP-Exponenten erwägen Szenarien der Fraktions- oder gar Partei-Spaltung. Andere möchten verhindern, dass die Partei in der angekündigten Oppositionsrolle noch schärfere Töne anschlägt.

    Rolf Camenzind

  • Mit Detektiven gegen Sozial-Missbrauch

    Die 5. IV-Revision tritt auf Anfang 2008 in Kraft. Neu sieht das Gesetz gezielte Abklärungen und Kontrollen vor. Dem Missbrauch des hochverschuldeten Sozialwerks soll auf diese Weise ein Riegel vorgeschoben werden.

    Die kantonalen IV-Stellen dürfen ab 1. Januar neu Spezialisten für gezielte Abklärungen und Observationen beiziehen. Solche Inspektoren sollen vor allem detektivisch tätig sein. Was wird alles neu?

    Daniel Schmidt im Gespräch mit Gaby Szöllösy

  • Angst um Arbeitsplatz ist Sorge Nummer 1

    Trotz Wirtschaftsboom und sinkender Arbeitslosenzahlen haben Schweizerinnen und Schweizer Angst, die Arbeit zu verlieren.

    Hinter der Arbeitslosigkeit folgen Altersvorsorge und Gesundheitswesen als grösste Sorge. Das geht aus der Umfrage zum Sorgenbarometer 2007 hervor.

    Urs Siegrist

  • Geld sammeln für geplanten Palästinenserstaat

    In Paris hat eine internationale Geberkonferenz für die Palästinenser begonnen. Es ist die grösste derartige Konferenz seit über zehn Jahren. Sie soll möglichst viel Geld für die Entwicklung der palästinensischen Wirtschaft und den Aufbau eines palästinensischen Staates bringen.

    Viele westliche Industriestaaten haben bereits im Vorfeld der Konferenz grosszügige Hilfen zugesagt. Dennoch bleibt die Frage, ob das Spendengeld die Lage der PalästinenserInnen wirklich verbessern kann.

    Robert Stähli

  • Machtkampf in südafrikanischer Regierungspartei

    In Südafrika ist ein Machtkampf im Gang: Der amtierende Staatschef Thabo Mbeki und sein Vize Jacob Zuma ringen ums Präsidium der Regierungspartei.

    Zuma ist bei der armen Bevölkerung äusserst populär und hat gute Chancen von den Delegierten der Regierungspartei African National Congress ANC gewählt zu werden.

    Mit der Wahl wird wohl auch über den künftigen Präsidenten des Landes entschieden. Der Favorit Zuma dürfte bei den Wahlen 2009 als Parteichef gute Chancen für den Weg ins höchste Staatsamt haben.

    Ruedi Küng

Autor/in: Daniel Schmidt