SVP macht Druck auf Schmid

Die SVP macht weiter Druck auf Bundesrat Samuel Schmid: Falls dieser nicht zurücktritt, will die SVP verschiedene Rüstungs-Projekte verhindern und auch die Armee-Ausgaben drastisch kürzen.

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Georgien hat sämtliche Streitkräfte sowie Tausende Reservisten mobilisiert und die Hauptstadt Südossetiens eingenommen.

Zehn Jahre nach Abschluss des 1,25 Milliarden Dollar schweren Bankenvergleichs ist eine Milliarde ausbezahlt worden.

Die Stadtregierung von Peking hat den Bürgerinnen und Bürgern zur Eröffnung der Olympischen Spiele einen freien Tag geschenkt.

Beiträge

  • SVP attackiert Schmid

    Die SVP macht Ernst mit ihrem Oppositionskurs: Die Parteispitze hat in deutlichen Worten den Zustand der Schweizer Armee beklagt und einen Rücktritt des zuständigen Bundesrates Samuel Schmid gefordert.

    Solange Schmid Verteidigungsminister sei, werde man beantragen, im Voranschlag 2009 alle Armeeausgaben zu streichen, die nicht unabdingbar für den Verteidigungsauftrag seien, hiess es.

    Vor Journalisten in Bern forderte die SVP-Spitze eine Gesamtüberprüfung von Schmids Departement. Das Gleiche verlangt bereits die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats.

    Pascal Krauthammer

  • Konflikt um Südossetien eskaliert

    In Georgien ist der Konflikt um die abtrünnige Region Südossetien eskaliert. Präsident Michail Saakaschwili ordnete im Staatsfernsehen die Generalmobilmachung seines Landes an.

    Derweil baten die Südosseten ihre Schutzmacht Russland um Hilfe. Inzwischen gibt es Berichte, wonach russische Truppen in Südossetien eingerückt sind. Russlands Präsident Dmitri
    Medwedew erklärte, er sei verpflichtet, das Leben russischer Bürger überall zu schützen. Die meisten Südosseten haben einen russischen Pass.

    Georgien hatte in der Nacht eine Militäroffensive begonnen, um die Kontrolle über Südossetien zurückzugewinnen. Mehrere Gebiete sollen sich bereits unter georgischer Kontrolle befinden.

  • Wie es zum Bankenvergleich kam

    Vor zehn Jahren einigten sich die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse mit Holocaust-Opfern und jüdischen Organisationen auf einen Vergleich, den so genannten Bankenvergleich.

    Die Banken zahlten 1,25 Milliarden Dollar an die Opfer des Nazi-Regimes, im Gegenzug zogen diese ihre Klagen zurück.

    Am Pranger standen die beiden Banken wegen des Umgangs mit Konten von Nazi-Opfern aus dem Zweiten Weltkrieg. Hinzu kam internationale Kritik an der Schweiz, weil sie während dieser Zeit Flüchtlinge an der Grenze zurückgeschickt hatte und Hitler half, seine Kriegsmaschinerie zu finanzieren.

    Wirtschaftsredaktor Rainer Borer blickt zunächst zurück auf die turbulente Zeit im August 1998 und erklärt anschliessend, wie es dazu überhaupt kommen konnte.

    Rainer Borer

  • Ein Geschenk für die olympiabegeisterten Chinesen

    Mit einem gigantischen Spektakel beginnen heute in Peking die Olympischen Spiele. Viele Chinesen sind stolz darauf, dass das Sportereignis nun endlich losgeht. Zur Feier des Tages hat ihnen die Regierung auch ein Geschenk gemacht.

    Die Chinesen haben einen freien Tag «geschenkt» bekommen. Genutzt wird er auf vielfältige Art.

    Peter Achten

  • Aus dem Stadion in Peking: Ueli Reist

    Bis zum Beginn der Eröffnungsfeier sind es nun nur noch wenige Stunden. Die Frage an Sportreporter Ueli Reist, der sich bereits im «Bird's Nest» befindet. Wie ist die Stimmung?

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston