Swiss Life macht Gewinn und streicht 520 Stellen

Trotz gutem Halbjahresergebnis will Swiss Life in den nächsten drei Jahren in der Schweiz 520 Stellen abbauen.

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Nach wie vor ist unklar, ob und wann die beiden Männer, die in Libyen festgehalten werden, in die Schweiz zurückkehren.

Mit dem Tod von Edward Ted Kennedy verlieren die USA ein politisches Schwergewicht.

Der Bundesrat macht einen Vorschlag, was mit den nachrichtenlosen Vermögen auf Schweizer Banken geschehen soll.

Beiträge

  • Stellenabbau trotz Gewinn bei Swiss Life

    Swiss Life hat im ersten Halbjahr mehr Versicherungsprämien verwaltet als noch vor einem Jahr und hat den Gewinn gesteigert. Konzernchef Bruno Pfister sprach denn auch von einem befriedigenden Ergebnis. Dennoch will Swiss Life nun sparen und in der Schweiz 520 Stellen streichen.

    Wie passt das zusammen?

    Eveline Kobler

  • Ghadhafis Sohn wurde zum Diplomat gemacht

    Können die zwei Schweizer Geiseln nun aus Libyen ausreisen oder zieht sich die Geschichte noch weiter in die Länge? Zwischen Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, Aussenministerin Micheline Calmy-Rey und Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf gibt es einiges zu klären.

    Ein umstrittener Punkt im Vertrag mit Libyen ist die Bezeichnung von Ghadhafis Sohn Hannibal als «libyscher Diplomat». Das Aussendepartement EDA hatte sich konstant dagegen gewehrt.

    Warum ist es so problematisch für die Schweiz, dass Ghadhafis Sohn zu einem Diplomaten gemacht wurde?

    Katrin Hug

  • Edward Kennedy ist tot

    Mit dem Tod von Edward Kennedy verliert Amerika einen wichtigen Politiker, die Demokraten ein Vorbild - und ein Stück Kennedy-Geschichte. Edward war der jüngste Bruder von Präsident John F. Kennedy und von Senator Robert Kennedy, die beide in den 60er Jahren ermordet wurden.

    Ins Weisse Haus hat es Edward «Ted» Kennedy nie geschafft, aber im Lauf seiner 47 Jahre im Senat wurde er zu einer der wichtigsten politischen Figuren der USA.

    Max Akermann

  • Gesetzesentwurf zu nachrichtenlosen Vermögen

    Die Kontroverse um die nachrichtenlosen Vermögen von Holocaust-Opfern auf Schweizer Banken Mitte der 1990er-Jahre hat eine gravierende Gesetzeslücke zutage gefördert: Bis heute ist nicht geregelt, was mit Bankkonti geschieht, die von Kunden «vergessen» worden sind.

    Vor zehn Jahren gab es erste Bemühungen, diese Lücke zu schliessen, nun nimmt der Bundesrat einen neuen Anlauf.

    Philipp Burkhardt

  • Zwingt Sarkozy die Banken in die Knie?

    Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy präsentiert sich der Nation wieder einmal als Retter in der Not, der bei den Banken aufräumen will. Publikumswirksam spricht Sarkozy von einem Bonus-Malus-System, das bei den Löhnen von Börsenhändlern und Finanzjongleuren ab sofort gelten soll.

    Am G-20-Gipfel in Pittsburgh Ende September will der französische Präsident die internationale Finanzwelt hinter sich scharen.

    Ruedi Mäder

  • Regiert Japan künftig ohne LDP?

    Bei den Parlamentswahlen am kommenden Samstag soll gemäss Meinungsumfragen die Liberaldemokratische Partei LDP die Wahl verlieren. Die Partei hat das Land fast 50 Jahre regiert.

    Es scheint, dass die Opposition, die demokratische Partei DP, die Macht übernehmen wird. Doch in Japan macht sich vor den Wahlen keine Hochspannung bemerkbar.

    Urs Morf

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi