Wichtigste Industriestaaten wollen CO2-Halbierung bis 2050

Die Staats- und Regierungschefs der G8-Länder haben sich dazu bekannt, bis 2050 den Ausstoss an Klimagasen um mindestens 50 Prozent senken zu wollen.

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In vielen Staaten sollen neue AKW gebaut werden; wie aber sieht es mit den Vorkommen des dazu nötigen Rohstoffs, Uran, aus?

Die Rhätische Bahn ist neu Weltkulturerbe, das geologische Phänomen Glarner Hauptüberschiebung neu Weltnaturerbe der Unesco.

Die CVP hat ihre Ideen zur Einbürgerung vorgestellt.

 

Beiträge

  • G-8 wollen CO2-Ausstoss reduzieren

    Am G-8-Gipfel in Japan haben sich die Staats- und Regierungschefs dazu verpflichtet, den CO2-Ausstoss bis zum Jahr 2050 zu halbieren. Basis bilden die Werte von 1990.

    Vor einem Jahr, beim Gipfel im deutschen Heiligendamm, hatten sich die USA noch gegen verbindliche Ziele gewehrt. Nun ist Washington den anderen Teilnehmern entgegengekommen.

    Deutliche Kritik kam von verschiedenen Umweltschutz-Organisationen:  Der WWF sprach von einer unzureichenden Vereinbarung. Nötig sei bis 2050 eine Reduktion des CO2-Ausstosses um bis zu 80 Prozent.

    Die Frage an Fredy Gsteiger in Toyako: Was ist diese Vereinbarung wert?

    Daniel Schmidt

  • Droht der Kampf ums Uran?

    Nicht nur in der Schweiz, auch in China oder in Staaten des Nahen Ostens spielt das Thema Kernkraft derzeit eine wichtige Rolle. Schon ist die Rede von einer Renaissance der Atomkraft.

    Kommt es tatsächlich dazu, dass dutzende neuer AKWs gebaut werden, dürfte die weltweite Uranversorgung ein wichtiges Thema werden. Jedes Atomkraftwerk braucht dieses Erz für seinen Betrieb. Doch wie das Erdöl ist auch Uran ein Rohstoff, dessen Vorkommen begrenzt sind.

    Massimo Agostinis

  • Bündner freuen sich über Unesco-Siegel

    Die Rhätische Bahn (RhB) ist am Ziel: Das Welterbe-Komitee der Unesco hat die Linie Albula/Bernina auf die Liste des Weltkulturerbes genommen. Die RhB ist erst die vierte Bahn, welche dieses Gütesiegel erhält.

    Mit der 122 Kilometer langen und rund 100 Jahre alten Bahnlinie von Thusis über St. Moritz nach Tirano in Italien auf die  Unesco-Welterbeliste verfügt die Schweiz nun über acht Stätten von universellem Wert.

    In Graubünden wird gefeiert. Die Region verspricht sich viel vom Label Weltkulturerbe, und die Rhätische Bahn hat sich bestens vorbereitet.

    Georg Fromm

  • Glarus hofft auf neuen Schub

    Neben der Rhätischen Bahn hat das Welterbe-Komitee der Unesco auch die Glarner Hauptüberschiebung ins Welterbe aufgenommen. Anders als bei der Bahnstrecke in Graubünden war diese bislang keine touristische Attraktion.

    Bislang war vor allem Insidern bekannt, wie aussergewöhnlich das 300 Quadratkilometer grosse Gebiet im Grenzgebiet der Kantone Glarus, St. Gallen und Graubünden ist.

    Als Weltnatur-Erbe mit dem neuen Namen Tektonik-Arena Sardona soll das Gebiet nun einem grösseren Publikum bekannt gemacht werden.

    Roland Wermelinger

  • Unesco-Siegel bringt nicht immer erhofften Erfolg

    Das Gütesiegel der Unesco weckt bei den Ausgezeichneten häufig grosse Hoffnungen - auf mehr Touristen zum Beispiel. Nicht immer zu Recht.

    Andere Beispiele in der Schweiz zeigen, dass die Vermarktung des Welterbes nur sehr zögerlich angegangen wurde. Viele Chancen wurden verpasst.

    Urs Siegrist

  • CVP versucht sich am Einbürgerungsrecht

    Wenige Wochen nachdem die Einbürgerungs-Initiative der SVP beim Stimmvolk Schriffbruch erlitten hat, will sich nun anscheinend die CVP mit dem Thema profilieren.

    Gemäss einer Resolution, die vom Präsidium verabschiedet wurde, sollen Einbürgerungsgesuche von Ausländerinnen und Ausländern landesweit nach den selben Kriterien beurteilt werden,  «Einbürgerungstourismus» soll verhindert werden. Applaus kommt von rechts.

    Pascal Krauthammer

  • Freizügigkeit: Enttäuschung bei SVP-Basis

    Die Freizügigkeit spaltet die SVP-Basis. Viele können nicht verstehen, weshalb die SVP kein Referendum gegen die Weiterführung und die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit ergreifen will.

    Vor allem bei besonders treuen Gefolgsleuten von Christoph Blocher ist die Enttäuschung gross. Auch Peter Kistler aus Reichenburg im Kanton Schwyz hat Mühe mit dem Entscheid. Dennoch wird dies nichts an seiner Treue zur Partei ändern.

    Marlies Zehnder

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston