Auf Brautschau in der Ukraine

Auf Brautschau: «Reporter» begleitet zwei Männer in die Ukraine und geht der Frage nach, wieso bi-nationale Ehen bei Schweizern so hoch im Kurs stehen.

Der freie Markt der Liebe sei eine gnadenlose Kampfzone, sagt der 51-jährige Allan Kilby aus Bremgarten bei Bern. Es werde mit harten Bandagen gekämpft. Und wie in jedem freiem Markt gebe es auch in diesem Gewinner und Verlierer – so wie ihn. Nach seiner Scheidung habe er in Sachen Partnersuche keinen Fuss mehr auf den Boden bekommen. Darum orientiere er sich jetzt Richtung Osteuropa.

Der 36-jährige Erich Marty aus Buochs im Kanton Nidwalden hat das gleiche Problem: Er ist seit 13 Jahren Single und hat das Alleinsein ebenfalls satt. Auch ihm gefallen Osteuropäerinnen. Die seien viel offener und weniger eingebildet als die Schweizerinnen, findet er. Deshalb sucht er seine Traumfrau nun via Internet.

Reporter Simon Christen hat Kilby und Marty in die Ukraine begleitet und ging der Frage nach, wieso bi-nationale Ehen so hoch im Kurs stehen – heutzutage heiratet immerhin fast die Hälfte jemanden mit einer anderen Nationalität.