Leben für die Utopie – 50 Jahre Auroville

Leben für die Utopie – 50 Jahre Auroville

Sie suchte ein anderes Leben in Indien – und fand Auroville. Seit 1968 sieht sich die utopische Stadt als Versuchslabor für ein Leben aller Menschen in Harmonie. Seit 37 Jahren arbeitet die Bündnerin Shivaya Ruth Hauser mit an diesem Ziel und hat trotz Schwierigkeiten nie aufgegeben.

22-jährig war Ruth Hauser, als sie die Schweiz und ihr repressives Elternhaus verliess und mit dem Magic Bus der Hippies nach Indien reiste. Es war das Jahr 1979. Sie besuchte verschiedene Ashrams und fand schliesslich Auroville.

Zwei Jahre später zog sie definitiv dorthin und arbeitet seither mit Herz und Seele mit an der Utopie einer anderen, besseren Welt. Zwei Kinder hat sie dort grossgezogen. Beide haben als Erwachsene das Leben in Auroville gewählt.

Shivaya Ruth Hauser gehört seit Jahren zum inneren Zirkel von Auroville und arbeitet mit an der Entwicklung der Utopie. Reporterin Anna Gossenreiter liess sich von der Schweizerin «ihr» Auroville zeigen und zog mit ihr Bilanz. Offen schildert die Insiderin ihre Schwierigkeiten und Ängste – aber auch die unerschütterliche Hoffnung, dass ein anderes Leben möglich ist.