Bei «Obenabe» bleibt alles in der Familie

Als Interpreten des Ländlers «Obenabe» aus der Sammlung Dür, werden Marty und Reichmuth aus Zürich genannt. Durch etwas Recherche fand Volksmusikredaktor Dani Häusler heraus, dass mit Reichmuth der Vater der bekannten Akkordeonisten Fredy und Sigi Reichmuth gemeint ist. 

Zwei Personen an einem Tisch in einer Jassrunde.
Bildlegende: «Obenabe» bezieht sich wohl auf einen Jass. colourbox

Marty wiederum stammte zwar wie Reichmuth aus dem Ybrig-Gebiet, lebte aber in Zürich. Daher erhielt ihre Formation auch Zürich als Ortsbezeichnung. Vermerkt sind zwei Schwyzerörgeli und ein Kontrabass, wobei Häusler meint, dass wohl eher diatonische Handorgeln zum Zug kamen.

Autor/in: daue, Moderation: Dani Häusler, Redaktion: Dani Häusler