«Gewürzt mit Rasse»

Ländlerkomponist Heiri Meier aus Siebnen im Kanton Schwyz hat Spuren hinterlassen. Obwohl er vor 30 Jahren starb, ist sein Name vielen bis heute ein Begriff. Vor allem dank seinem Schottisch «Klänge vom Pilatus» ist er bei Musikanten und Publikum nach wie vor präsent.

Alte Fotografie von einem jungen Mann, der ein dunkle Sennenkutte trägt.
Bildlegende: Innerschweizer Ländlerkomponist Heiri Meier (1901-1985). zvg

Über 500 Stücke hat Heiri Meier (1901-1985) in seinem Leben komponiert, einige davon in seinem eigenen Notenverlag veröffentlicht. Sicher mit ein Grund, dass seine Stücke bis heute immer wieder im Repertoire verschiedener Ländlerkapellen auftauchen.

Mit der Gründung der Kapelle Fidelio führte Heiri Meier als Erster das Sopran-Saxophon in die Ländlermusik ein, als Ersatz für die Trompete. Als regelmässiger Gast innerhalb Stocker Sepps Ländlerkapelle stiess er mit seinem Saxofon besonders in Zürich auf grosses Interesse.

Auch bei der aus Amerika importierten Tanzart Foxtrott erwies sich Heiri Meier als Pionier. «Zürcher Strandbadleben» gilt als einer der ersten Ländler-Fox-Hits.

«Gewürzt mit Rasse» aus der Sammlung von Fritz Dür wurde 1958 aber mit traditioneller Besetzung eingespielt: zwei Klarinetten mit Akkordeon, Klavier und Bass, verstärkt durch eine Posaune.

Moderation: Fränzi Haller, Redaktion: Dani Häusler