Roger Schawinski im Gespräch mit Alex Reichmuth

  • Montag, 13. November 2017, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 13. November 2017, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 14. November 2017, 3:20 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 14. November 2017, 8:25 Uhr, SRF info
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Journalist Alex Reichmuth ist Klimaleugner. Er verneint, dass die globale Erwärmung aufgrund menschlicher Aktivitäten stattfindet. Ein Grund sei, dass er gegen eine Mehrheitsmeinung antreten will. Tatsächlich sehen es 97 Prozent aller Wissenschafter anders als er. Hat er aber noch mehr Argumente?

Vertreter aus 195 Ländern tagen derzeit in Bonn an der UN-Klimakonferenz. Erklärtes Ziel: den Planeten vor der Erderwärmung retten. Dem vor zwei Jahren beschlossenen Abkommen von Paris sollen nun Taten folgen. Davon hält Wissenschaftsjournalist Alex Reichmuth nichts. Der 49-Jährige, der in Basel Physik und Mathematik studierte, sagt von sich, er sei Klimaleugner und könne dem Konsens der 97 Prozent der Wissenschaftler, die den Menschen als mitverantwortlich für den Klimawandel sehen, nichts abgewinnen. Gerade diese Einigkeit mache ihn skeptisch, so der ehemalige «Weltwoche»-Redaktor, der kürzlich zur «Basler Zeitung» wechselte.
Mit US-Präsident Donald Trump hat die Klimaleugner-Gemeinschaft an prominentem Zuwachs gewonnen. Doch der jüngst erschienene US-Klimaschutzbericht, herausgegeben von den US-Behörden, widerspricht Klimaleugnern sowie der Trump-Regierung und warnt vor weitreichenden Konsequenzen für die Menschheit. Warnungen, die Alex Reichmuth kalt lassen. Warum? Woher nimmt der Autor die Sicherheit, gegen Tausende von Wissenschaftlern anzuschreiben? Und was stört ihn an der Theorie der menschengemachten globalen Erwärmung? Roger Schawinski fragt nach.