Roger Schawinski im Gespräch mit Cédric Wermuth

  • Montag, 28. November 2016, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 28. November 2016, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 29. November 2016, 3:25 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 29. November 2016, 8:25 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 29. November 2016, 9:50 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 29. November 2016, 10:30 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 29. November 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 3. Dezember 2016, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 4. Dezember 2016, 14:30 Uhr, SRF info

Die Wahl von Donald Trump macht ihm zu schaffen: SP-Nationalrat Cédric Wermuth spricht von einer «Blocherisierung» der US-Politik. Er und die SP wollen mit mehr Wirtschaftsdemokratie gegen solche rechtspopulistischen Phänomene ankämpfen.

Als am 9. November Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt wurde, waren viele Menschen überrascht. So auch Cédric Wermuth, Nationalrat und Kopräsident der SP Aargau. «Seine Wahl ist für mich ein weiterer Hinweis auf den Aufstieg der Neuen Rechten», sagte Wermuth tags darauf und attestierte den USA eine «Blocherisierung».

Und Wermuths Mutterpartei? Die SP will umso mehr für die Rechte der Frauen, für kulturelle Vielfalt sowie für den Multilateralismus einstehen – und für mehr Demokratie, vor allem in wirtschaftlichen Belangen. Unter dem Stichwort Wirtschaftsdemokratie verfolgt die SP einen prononcierten Linkskurs, zum Unmut der sozialliberalen Genossen. Mitspracherecht bei Unternehmensleitungen oder Gewinnbeteiligungsmodelle sollen sowohl zur Überwindung des Kapitalismus führen als auch dem Aufstieg rechtspopulistischer Parteien entgegenwirken.

Cédric Wermuth, dem Fähigkeiten zum nächsten SP-Parteipräsidenten nachgesagt werden, stellt sich seit Jahren hinter solche wirtschaftsdemokratischen Forderungen. Klassenkampf als Antwort auf Phänomene wie Trump? Trifft die SP damit den Nerv der Zeit oder politisiert sie am Volk vorbei? Und wie sind die Abstimmungsresultate vom 27. November in dieser Diskussion zu gewichten? Roger Schawinski fragt nach.