Roger Schawinski im Gespräch mit Hans-Ulrich Bigler

Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, kämpft an vorderster Front gegen das neue Radio- und Fernsehgesetz. Bigler erklärt Roger Schawinski, was ihm an der SRG SSR generell und ihrer geplanten neuen Finanzierung insbesondere nicht passt.

Ab 2018 sollen alle KMU, die mehr als eine halbe Million Umsatz im Jahr machen, Billag-Gebühren bezahlen. Anderseits soll die Gebühr für Privathaushalte sinken. So sieht es das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) vor.
Das passt einem ganz und gar nicht: Hans-Ulrich Bigler. Der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) hat schon 2010 zum zivilen Ungehorsam aufgerufen. Er forderte damals die Mitglieder des Verbandes auf, Billag-Kontrolleure von den Firmenarealen zu weisen.
Später war er die treibende Kraft, als es darum ging, gegen das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) das Referendum zu ergreifen. Am 14. Juni kommt das Gesetz nun zur Abstimmung.
Der 56-Jährige studierte Ökonom lässt kaum eine Gelegenheit aus, gegen das neue RTVG zu schiessen. Er wirft der SRG Intransparenz vor, operiert mit umstrittenen Zahlen und greift SRG-Generaldirektor Roger de Weck direkt an.
In «Schawinski» spricht er über die Herausforderungen des kleinen und mittleren Gewerbes in Zeiten der Frankenstärke und sagt, weshalb Firmen keine Radio- und Fernsehgebühren bezahlen sollen.