Roger Schawinski im Gespräch mit Joschka Fischer

  • Montag, 19. November 2018, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 19. November 2018, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 20. November 2018, 8:25 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 20. November 2018, 9:50 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 20. November 2018, 10:30 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 20. November 2018, 17:35 Uhr, SRF info
    • Samstag, 24. November 2018, 21:55 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 25. November 2018, 14:30 Uhr, SRF info

Damals wollte er die Welt verändern, heute beobachtet er kritisch die Veränderungen der Welt: Joschka Fischer – emeritierter Strassenkämpfer, erster deutscher Aussenminister der Grünen und später Politikberater. Was ist los mit Deutschland und der Welt?

«Das grosse Dilemma der Angela Merkel ist: Sie kommt nicht in den Modus, den Menschen ihre Politik zu erklären“, analysiert Joschka Fischer, von 1998 bis 2005 Vizekanzler und Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland. Nach Wahlniederlagen der CDU/CSU hat Merkel jüngst ihren Rücktritt bekannt gegeben. War dies ein kluges Vorgehen oder reine Schadensbegrenzung? Und: Wird die Koalition durchhalten?

Während die traditionellen Volksparteien Wahl um Wahl verlieren, können die Grünen grosse Erfolge feiern. Die ehemalige Protestpartei ist sowohl in Bayern als auch in Hessen zur zweitstärksten Kraft aufgestiegen und konkurrenziert die SPD. Diese habe, so Analytiker Fischer, „ihre historische Aufgabe erfüllt.“ Und er ist überzeugt: Der gelungene Generationenwechsel bei den Grünen ist mitverantwortlich für den Aufschwung seiner Partei. So ist heute anstelle des „letzten live Rock‘n‘Rollers“ - wie Joschka Fischer einst sein Politikerprofil bezeichnete - dem Zeitgeist entsprechend ein „Hipster“ an der Parteispitze, der smarte Robert Habeck. Wird er eines Tages die Grünen ins Kanzleramt führen können? Joschka Fischer, früher Taxifahrer und heute Übervater der Grünen in Deutschland, schaut auf seine aussergewöhnliche politische Karriere zurück und diskutiert mit Roger Schawinski das Zeitgeschehen.