Roger Schawinski im Gespräch mit Micheline Calmy-Rey

  • Montag, 12. Januar 2015, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 12. Januar 2015, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 13. Januar 2015, 3:26 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 13. Januar 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 13. Januar 2015, 9:55 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 13. Januar 2015, 10:32 Uhr, SRF 1
    • Samstag, 17. Januar 2015, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 18. Januar 2015, 14:30 Uhr, SRF info

Als Bunderätin prägte Micheline Calmy-Rey die Schweizer Aussenpolitik. In «Schawinski» sagt sie, wieso die Schweiz der EU beitreten soll. Und sie nimmt Stellung zu den Attentaten in Frankreich.

Über ihre Zeit als Mitglied des Bundesrates und Vorsteherin des Eidgenössischen Aussendepartements (EDA) sagt Calmy-Rey: «Die Hälfte der Leute hat mich gemocht, die andere Hälfte weniger.» Sie hat polarisiert, war nicht immer so diplomatisch, wie man es von ihr erwartete. Aber sie hat Spuren hinterlassen: Calmy-Rey prägte den Begriff der aktiven Neutralität. Und auch als alt Bundesrätin findet sie, dass die Schweiz als Hüterin der Genfer Konvention auf der politischen Weltbühne sehr wohl etwas zu sagen habe.
Die 69-Jährige fordert die Schweiz auf, eine Strategie zu entwickeln statt nur auf Druck von aussen zu reagieren – vor allem auch, weil der bilaterale Weg mit der EU, für den sie lange eingestanden ist, sich ihrer Meinung nach dem Ende zuneigt.
Mit Roger Schawinski spricht sie darüber, wieso in einer Zeit, wo im Nahen Osten und in der Ukraine das Völkerrecht missachtet wird, die Schweiz als Mitglied der EU sicherer wäre, und was das alles mit dem Terror in Frankreich zu tun hat.