Roger Schawinski im Gespräch mit Moritz Leuenberger

  • Montag, 12. Dezember 2016, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 12. Dezember 2016, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 13. Dezember 2016, 2:15 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 13. Dezember 2016, 10:25 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 13. Dezember 2016, 10:30 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 13. Dezember 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 17. Dezember 2016, 21:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 17. Dezember 2016, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 18. Dezember 2016, 14:30 Uhr, SRF info

Er gilt als einer der Väter des Gotthard-Basistunnels: Der ehemalige Verkehrsminister Moritz Leuenberger ist noch heute berührt, wenn er über den längsten Tunnel der Welt spricht. Das grosse TV-Gespräch mit dem alt Bundesrat aus aktuellem Anlass zum «Gotthard»-Film.

Mit einer Länge von 57 Kilometern ist der Gotthard-Basistunnel der längste Tunnel weltweit – und ein «Produkt der direkten Demokratie», wie einer seiner Väter findet: Alt Bundesrat Moritz Leuenberger hat das gigantische Bauwerk während 15 Jahren intensiv begleitet. Als Verkehrsminister musste er in dieser Zeit viele Skeptiker überzeugen und Niederlagen einstecken, es gab aber auch Siege zu feiern. Der Tunneldurchstich im Oktober 2010 war sicher einer der Höhepunkte, den Leuenberger gar zu Tränen rührte: «Der Durchstich hat mich damals entgegen meinen Erwartungen emotional sehr berührt.»

Als Moderator der Bernhard Matinée ist Moritz Leuenberger, 70, in eine neue Rolle geschlüpft. Einmal im Monat begeistert er seit über einem Jahr mit Witz und feinem Humor. Er, der selbst so viele Interviews geben hat, fühlt heute vor vollem Saal Politikerinnen, Politikern und Kulturschaffenden auf den Zahn. Dass er schon immer einen Hang zur Theatralik hatte, ist spätestens seit der «Lüthi und Blanc»-Sendung von 2001 klar, als Leuenberger sich selber spielte und als Bundesrat in einem Tessiner Grotto unerkannt blieb.

Aus aktuellem Anlass rund um den «Gotthard»-Film von SRF stellt sich Moritz Leuenberger den kritischen Fragen von Roger Schawinski und erzählt, wie er als Verkehrsminister mit Morddrohungen umgegangen ist.