Roger Schawinski im Gespräch mit Peter Müller

Im Verlauf der bisherigen Saison lieferten die männlichen Schweizer Skistars vor allem katastrophale Niederlagen. Die Ski-WM ist die letzte Chance, diese Bilanz aufzupolieren. Was ist los? Wen trifft die Schuld für diese Entwicklung? Ex-Skirennfahrer Peter Müller hat eine klare Meinung.

Der Abfahrtsweltmeister von 1987 kann nicht glauben, was derzeit abläuft. Katastrophe sei nur der Vorname, meint er. Was das Herrenteam heute zeige, sei der Schweiz völlig unwürdig. Statt hartes Training hätte er den Männern vor der WM darum eine Woche Badeferien am Meer gegönnt. Vielleicht wäre dank diesem radikalen Schnitt die ersehnte Kehrtwende auf die WM hin geglückt? Peter Müller ist bekannt für sein unkonventionelles Verhalten. Mit seiner knorrigen Art verärgerte er während seiner Aktivzeit immer wieder verschiedene Teamkollegen. So prügelte er sich im Hotelzimmer mit dem Bettnachbarn oder machte eine Ölspur für ein verpatztes Rennen verantwortlich. Auch später als Trainer der Schweizer Frauen hatte «Pitsch» Müller wenig Freunde. Bereits nach vier Monaten wurde er davongejagt. Trotz oder gerade wegen seiner Ecken und Kanten konnte er unzählige Siege im Weltcup feiern. Im Gespräch mit Roger Schawinski analysiert er knallhart die momentane Ski-Misere der Schweizer Männer und schaut zurück auf sein kurvenreiches Leben.

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