Roger Schawinski im Gespräch mit Roger Nordmann

  • Montag, 24. Oktober 2016, 22:55 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 24. Oktober 2016, 22:55 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 25. Oktober 2016, 3:40 Uhr, SRF 1
    • Dienstag, 25. Oktober 2016, 8:25 Uhr, SRF info
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    • Samstag, 29. Oktober 2016, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 30. Oktober 2016, 14:30 Uhr, SRF info

Er ist einer der wichtigsten Linken im Schweizer Parlament: Roger Nordmann. Doch der ausgewiesene Energiepolitiker ist in der Deutschschweiz wenig bekannt. Was denkt der SP-Fraktionspräsident über seine Partei angesichts des Rechtsrutschs in Politik und Gesellschaft?

Roger Nordmann, 43, ist seit rund einem Jahr Fraktionspräsident der SP und seit zwölf Jahren im Nationalrat. Dank einem Politik- und Wirtschaftsstudium in Bern spricht der Romand beinahe perfekt Deutsch. Dennoch ist er diesseits des Röstigrabens wenigen bekannt.

Politisch hat sich Nordmann jedoch als Energie- und Verkehrspolitiker einen Namen gemacht – und mit seinem Riecher für Kompromisse. Dank der zugänglichen, einfallsreichen und beflissenen Art schafft Nordmann es immer wieder, Konflikte zu entschärfen und mit bürgerlichen Parteien Lösungen zu finden. Das ist in der aktuellen Legislatur schwieriger geworden. Laut Nordmann ordnen sich die FDP und CVP zunehmend der SVP unter.

Der politische Rechtsrutsch sieht Nordmann aber auch als eine Chance für die SP. Diese steckt in einer Krise. Niedrige Mitgliederzahlen und Abstimmungsniederlagen sind offensichtliche Anzeichen dafür. Muss die Linke ihren Kurs ändern? Oder ist eine zuweilen abschreckende Rhetorik schuld daran, dass Wählende die SP ablehnen? Gibt es Parallelen zu anderen Linksparteien Europas, die angesichts des wachsenden Rechtspopulismus unter Druck stehen? Roger Schawinski fragt nach.