Schawinski nach den Wahlen im Kanton Zürich

Schawinski nach den Wahlen im Kanton Zürich

Die Wahlen im bevölkerungsreichsten Kanton werfen ihre Schatten voraus: Einen Tag nach den Entscheidungen in Zürich analysiert Roger Schawinski zusammen mit Politgeograf Michael Hermann, Alfred Heer (SVP) und Balthasar Glättli (Grüne) die Resultate im Hinblick auf die nationalen Wahlen.

Während die Umweltparteien überraschend grosse Gewinne verzeichnen, muss die SVP auch im Kanton Zürich, wo sie traditionell stark ist, empfindliche Sitzverluste hinnehmen. Es ist das schlechteste Ergebnis der wählerstärksten Partei seit 20 Jahren. Auch der Siegeszug der FDP in den Kantonen nimmt vorerst ein abruptes Ende - in Zürich verliert sie sogar einen Regierungsratssitz an die Grünen.

Der Frühlingsanfang ist auch der Beginn der heissen Phase im nationalen Wahlkampf. Die Zürcher Wahlen geben normalerweise einen starken Hinweis darauf, was im Herbst bei den National- und Ständeratswahlen passieren könnte. Die Themen, die im bevölkerungsreichsten Kanton beschäftigen, sind oft im ganzen Land von Bedeutung – und spielen manchen Parteien mehr in die Karten als anderen.

Nur: Bis im Oktober stehen auf nationaler Ebene noch diverse politische Entscheidungen und Weichenstellungen an, welche den Fokus womöglich wieder verschieben. Dürfen sich die Zürcher Sieger schon beglückwünschen? Wie lange hält der Klima-Hype an? Zu diesen Fragen begrüsst Roger Schawinski Politgeograf Michael Hermann, den Zürcher SVP-Wahlkampfleiter Alfred Heer und Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli im Studio.