Wieso verschwinden Fruchtfliegen nicht, wenn es kälter wird?

Unbeliebt und hartnäckig, die Fruchtfliegen bleiben uns auch in den Herbsttagen erhalten. Warum das so ist, erfahrt ihr in 60 Sekunden.

Fruchtfliege
Bildlegende: Fruchtfliegen wird man nicht so schnell los. Keystone

Den kleinen, lästigen Fruchtfliegen ist es in unseren Wohnungen und Häusern wohl. Die 20 Grad, die bei uns in Gebäuden herrschen, sind perfekt für die kleinen Fliegen.

Sie stammen aus den Tropen und mögen diese warmen Temperaturen. Im Gegensatz zu anderen Insekten sind die Fruchtfliegen auch nicht darauf angewiesen, draussen in der Natur ihre Eier zu legen. Ihnen reicht eine Frucht, wo sie hunderte Eier legen. Eier, die man übrigens von blossem Auge nicht sieht.

Das ist auch der Grund dafür, wieso Fruchtfliegen überhaupt erst in unseren Wohnungen landen: Sie wurden als Eier auf der gekauften Frucht sozusagen in der Einkaufstasche ins Haus gebracht.

Fruchtfliegen sind ausserdem auch sehr anpassungsfähig und halten inzwischen auch Temperaturen aus um die 10 Grad. Forscher haben bewiesen, dass wenn Fruchtfliegen ihre Nahrungspalette erweitern würden, beispielsweise mit Käse, sie sogar Temperaturen unter null Grad überleben könnten.