Woher kommt die Melodie des Teekochers?

Kaum schaltet man den Wasserkocher ein, setzt ein lautes Rauschen ein. Das liegt am Heizboden, der sich äusserst schnell erhitzt. Die Hitze ist so gross, dass das Wasser die Hitze nicht schnell genug weiterleiten kann.

Ein Wasserkocher steht betriebsbereit auf einem Tisch.
Bildlegende: Das Rauschen des Teekochers. ZVG

Die Folge: Das Wasser direkt am Boden wird in weniger als einer Sekunde über hundert Grad heiss und wird gasförmig. Es bilden sich Wasserdampfbläschen, die im Wasser aufsteigen.

Dringen diese Wasserdampfbläschen jedoch in kühlere Wasserschichten auf, kühlen sie rasant ab, platzen und sinken wieder ab. Das wiederholt sich so oft, bis das gesamte Wasser überall so heiss ist, dass die Wasserdampfbläschen nicht mehr platzen, sondern als Dampf dem Wasser entfliehen.


Das Geräusch, das wir beim Wasserkochen hören, sind die Bläschen, die platzen. Das Platzen erzeugt eine Schallwelle, die wir als Rauschen wahrnehmen.