Der Bieler «Chrutchueche»

Man mag bei «Chrutchueche» wohl an eine leckere Wähe denken. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um ein Bieler Quartier, wo früher Schrebergärten standen. Wie sich diese Region zum «Chrutchueche» entwickelte, kann man heute nur noch mutmassen. 

Gartenhäuschen im Schrebergarten.
Bildlegende: Auch ein chaotisches «Kraut und Rüben» kann entzücken. flickr/ Ingrid Eulenfan

Ausserdem wird nach dem Ursprung des Berndeutschen «henne» gesucht, den man im ebenso geläufigen «huere» findet. Zwar versucht man gerade letzteren Kraftausdruck immer wieder schön zu reden. Unser Mundart-Experte Christian Schmutz geht aber davon aus, dass die ursprüngliche Bedeutung eben doch ziemlich direkt gemeint war.

Autor/in: daue, Redaktion: Christian Schmutz