Von «über s Bohnelied lobe» bis «Gälfüessler»

«über s Bohnelied lobe» bedeutet, dass jemand mehr Lob erhält als er eigentlich verdient. Noch älter ist die Redensart «öppis geit übers Bohnelied», die im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet ist.

Sprachexperte Markus Gasser erklärt im «Schnabelweid-Briefkasten», woher das Bohnenlied seinen Namen hat und wie die Redensart «über s Bohnelied lobe» entstanden ist.

Ausserdem erklärt er Bedeutung und Herkunft von «urch, urig, urchig» für «rein, unvermischt, unverfälscht» und den Übernamen «Gälfüessler» für Bewohner des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg.

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Redaktion: Markus Gasser