Wie Glarus zum Arschwald kam

Vor über 2000 Jahren teilten sich Alemannen und Rätoromanen das heutige Gebiet des Kanton Glarus. Davon zeugen noch heute viele Flurnamen wie der Arschwald. Wer dabei an ein Hinterteil denkt liegt nicht grundsätzlich falsch. 

Satelittenkarte vom Glarus mit Arschwald.
Bildlegende: Arschwald in der Umgebung von Näfels. zvg/Collage

Viele Flurnamen beziehen sich nämlich auf menschliche Körperteile. Beim Arschwald stammen die Ursprünge jedoch vom rätoromanischen Ars ab, was soviel wie verbrannt bedeutet. Die Erklärung dazu liefert unser Mundartexperte Markus Gasser, der gleichzeitig die Herkunft der Utengasse in Basel beleuchtet.

Redaktion: Jill Keiser