Achim Parterre: «Tschüss zäme» Sommerlesung, Folge 6

Es ist Freitag, der 9. Februar, gegen Abend. Die Gäziwiler sitzen im «Les Amis» und reden sich die Köpfe heiss. Die Sauereien von Monbaron und den Isenschmids müssen Konsequenzen haben,  die den anwesenden Herrschaften zu Gute kommen. Aber Ramseier spielt nicht mit, und macht einen Abgang.

Achim Parterre, der Autor von «Tschüss zäme»
Bildlegende: Achim Parterre, der Autor von «Tschüss zäme» Adrian Moser

Es ist Samstag, der 10. Februar. Frau Isenschmid ist nachts mit ihrem Hund unterwegs gewesen und redet mit Marie-Claire Klartext. Und Bernhard findet den alten Ramseier im Strassengraben von  Gäziwil.

Der Autor Achim Parterre

Achim Parterre hat sich einen Namen gemacht mit seinen «Morgengeschichten» auf Radio SRF 1, als Spoken-Word-Künstler im Trio «Die Gebirgspoeten» und im Duo «Spoken Wörgeli» und als Autor von Klein- und Kleinstgeschichten, die versammelt sind im Buch «Im Chäsloch». Für sein Engagement bei der Hommage-CD «aber hütt» für den Berner Mundartdichter Ernst Eggimann hat Achim Parterre im Juni 2013 den «Prix Trouvaille» des Kantons Bern erhalten.

Eine groteske Welt in Gäziwil

Mit «Tschüss zäme» legt Achim Parterre nun seinen ersten längeren Text vor, einen Krimi. Wir geraten nach Gäziwil, in eine groteske Welt zwischen Dürrenmatts «Besuch der alten Dame» und dem randständigen Personal in Pedro Lenz' «Dr Goalie bin ig». Aber Achim Parterre schafft eigene Spuren: Furztrockene Dialoge, eklige Beweisstücke und unmoralische Angebote, eine rasante, witzige Mischung, real und irreal zugleich. Das Ganze in grosser Ruhe erzählt vom Autor selber. Die Musik zur Lesung komponierte und interpretierte Bruno Raemy.

Redaktion: Buschi Luginbühl, Markus Gasser