«Der Goalie bin ig» (1/6)

Alle nennen ihn nur Goalie. Weshalb, erzählt er später. Die Geschichte beginnt nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis.

Pedro Lenz, geboren 1965 in Langenthal: «Ich bin ein bekennender Provinz-Literat. Ein Freund von überschaubaren Räumen.»
Bildlegende: Pedro Lenz, geboren 1965 in Langenthal: «Ich bin ein bekennender Provinz-Literat. Ein Freund von überschaubaren Räumen.» srf

Lakonisch stellt er fest: «Vollpension in Witzwil. Drogengeschichten. Dumm gelaufen. Habe alles auf mich genommen, niemanden mit reingezogen. Was nicht Nichts ist.» Goalie versucht wieder im normalen Leben Fuss zu fassen.

Im «Maison» trifft er Regula und verliebt sich in sie. Es könnte gut werden, wenn da nicht ihr Lover Budi wäre. Und dann ist da noch Ueli, sein Freund. Der ist immer noch auf Drogen, schuldet Goalie Geld, besorgt ihm aber immerhin einen Job.

Im «Schnabelweid»-Sommer 2011 liest der Berner Autor und Spoken-Word-Poet Pedro Lenz «Der Goalie bin ig». Mit diesem Roman war er für den Schweizer Buchpreis 2010 nominiert. In Zusammenarbeit mit SRF produziert der Verlag «der gesunde menschenversand» ein Hörbuch.

Autor/in: Pedro Lenz, Redaktion: Buschi Luginbühl