«Dr Erschtgeborani» - ein Alpenkrimi von Hans Peter Gansner

Früher kamen in den abgelegenen Tälern der Bündner Alpen furchtbare Erbstreitigkeiten vor. Oft riss ein älterer Bruder den elterlichen Hof als Alleinerbe an sich und beutete seine jüngeren Geschwister ihr Leben lang als Knechte oder Mägde aus. Und manchmal kam es noch schlimmer heraus...

Maiensäss im Schanfigg/GR
Bildlegende: Maiensäss im Schanfigg/GR Keystone / Arno Balzarini

Das ist die historische Ausgangslage für den neuesten und bereits 16. «Püntner Alpakrimi», den der Churer Schriftsteller und Journalist Hans Peter Gansner für die Mundartsendung Schnabelweid schreibt. Gansner schreibt Gedichte, Reportagen und historische Schauspiele, teils in Mundart, teils in Standarddeutsch. In seinen Alpenkrimis prangert Gansner, kritischer und politischer Autor, der er ist, Vetterliwirtschaft und Ungerechtigkeiten an, wie sie in den Bergtälern früher gang und gäbe waren.

Die Geschichte im Dialekt des Churer Rheintals liest der bekannte Bündner Schauspieler Andrea Zogg.

Was bedeutet «hettenischer»?

Im zweiten Teil der Sendung erläutern die Mundartexperten der Schnabelweid die Begriffe «hettenischer», «Hootsch, Hootschgufe» und den Familiennamen «Kleger».

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Markus Gasser