Französisch und Berndeutsch: Laurence Boissiers «Safari»

Laurence Boissiers Bühnentexte kommen in einer zweisprachigen Ausgabe daher - auf Französisch und auf Berndeutsch, übersetzt von Daniel Rothenbühler. In den Texten geht es um literarisch weitergesponnene Alltagsbeobachtungen.

Laurence Boissier
Bildlegende: Laurence Boissier zvg

Die Genfer Autorin und Bühnenpoetin Laurence Boissier hat 50 Kurztexte in einem Buch herausgegeben. «Safari» heisst es.

Das Spezielle daran: Es ist ein zweisprachiges Buch. Alle Texte gibt es auch in einer berndeutschen Fassung. Daniel Rothenbühler hat sie übersetzt.

Beobachtungen

Der Untertitel des Buches lautet «Observations/Beobachtungen». Laurence Boissiers Texte sind genau das: Sie bringt ihre Alltagsbeobachtungen zu Papier. Und spinnt sie weiter ins Absurde.

Im Gespräch mit Mundartredaktor Andrö Perler sprechen Laurence Boissier und Daniel Rothenbühler über die Texte und übers Übersetzen auf Dialekt.

«Heiteni» und «Heubeeri»

Ausserdem in der Sendung: Der Schnabelweid-Briefkasten mit Antworten auf Ihre Dialektfragen. Zum Beispiel, warum man den Heidelbeeren mancherorts «Heiteni» sagt und andernorts "Heubeeri». Hat das mit Heu zu tun?

Auch das Dialektwort «iireitle» wird in der Sendung erklärt, genau wie der rätselhafte Familienname «Alabor».

Buchtipp

Laurence Boissier: Safari. Observations/Beobachtungen. Berndeutsch von Daniel Rothenbühler. edition spoken script 31, Der gesunde Menschenversand, Luzern 2019.

Moderation: Regi Sager, Redaktion: André Perler