Frölein Da Capo und ihre Episödali

Irene Brügger alias Frölein Da Capo ist musikalisch. Und wenn sie alleine auf der Bühne steht, tönt es wie ein ganzes Orchester. Die Willisauerin ist aber auch gut im Schreiben und Geschichtenerzählen. Ihre Kolumnen kommen sicher auch deshalb gut an, weil sie «öppedie» Mundartiges daruntermischt.

Multitalent Irene Brügger, alias Frölein Da Capo.
Bildlegende: Irene Brügger alias Frölein Da Capo: In diesem Bauernhaus ist sie schon aufgewachsen SRF

Sie wohne im «Gjätt» draussen und sei ein richtiges Landei, kokettiert Irene Brügger. Und im Ernst: Hier auf dem «Hoger» im Luzerner Hinterland sei es ihr halt einfach wohl. Hier ist sie aufgewachsen und hier möchte sie bleiben.

Wenn man sie fragt, woher sie denn all die Ideen für die Kolumnen herhole, dann lacht sie: «Die haben keine Ahnung, was mir so alles passiert». Frölein Da Capo schreibt, was Irene Brügger so alles erlebt. Da klopfte «letschti» einer an die Haustür und fragte, ob ihre Mutter, das Frölein Da Capo, da sei. «Ich wusste nicht ob ich geschmeichelt sein sollte, weil er dachte, ich sei meine eigene Tochter, oder beleidigt, weil er meinte, dass ich eine Tochter in meinem Alter habe.» Das ist dann auch wieder so ein Episödali.

Buchhinweis:
Frölein Da Capo: Episödali. Gschrebnigs & Zeichnets. Knapp, 2015

Autor/in: Susanne Sturzenegger, Moderation: Christina Lang, Redaktion: Markus Gasser