Hans Rudolf Aeschbacher war «Dr Brandfahnder»

In seinem langen Berufsleben als Polizist und Brandfahnder erlebte Aeschbacher abenteuerliche Geschichten von Kleinkriminellen, traf seltsame Brandfälle an und setzte eigenwillige Ermittlungsmethoden ein. Einige seiner Erlebnisse sind nun als Mundartgeschichten publiziert worden. 

Ausschnitt aus dem Buch-Cover
Bildlegende: Ausschnitt aus dem Buch-Cover

27 Jahre lang rückte Hans Rudolf Aeschbacher für die Berner Polizeit als Brandfahnder aus. Mit detektivischem Gespür hat er ab 1961 ein paar tausend Brandfälle geklärt. Nach seiner Pensionierung hat er seine merkwürdigsten Fälle und Erlebnisse in breitem Emmentaler Dialekt aufgeschrieben.

Entstanden ist ein eindrückliches Zeitdokument, das zum einen zeigt, wie einfach und gleichzeitig abenteuerlich vor 50 Jahren ermittelt wurde, zum andern wird ein vergangenes, ländliches Emmental wieder plastisch und lebendig. Beat Aeschbacher hat die Geschichten seines Vaters nun, nach dessen Tod, im Buch «Dr Brandfahnder» publiziert. «Diese Geschichten erinnern mich ein bisschen an Old Shatterhand von Karl May oder an «Der Alte» aus dem Fernsehen», sagt Beat Aeschbacher.

Redaktion: Karin Salm, Markus Gasser