Neue Berner Mundartlieder

Sie bewegen sich in den grossen Fussstapfen von Mani Matter, Polo Hofer und Kuno Lauener - so sagt man. Aber sie gehen auch eigene, neue Wege: Die jungen Berner Mundartliedermacher Lo & Leduc und QC von Troubas Kater.

Lo & Leduc
Bildlegende: Lo & Leduc am Moon and Stars Festival Keystone / TI-Press Samuel Golay

Die Schweizer Mundartmusik wird von einem Dialekt dominiert: Berndeutsch. Gefühlt jedes zweite Mundartlied kommt aus Bern. Das hat verschiedene Gründe. Einer davon ist die dynamische, sich immer wieder neu erfindende Berner Mundart(musik)szene.

Lo & Leduc haben sich in den letzten Jahren in der Schweizer Musikszene etabliert. Troubas Kater sind auf dem besten Weg dazu. Beide haben diesen Frühling ein neues Album herausgegeben.

Auf den beiden Alben findet sich nicht nur gute Musik, sondern auch interessante und anspruchsvolle Liedtexte. Diese Texte sind voll von Wortspielen und Sprachwitz; viele davon haben aber auch inhaltlich literarische Qualität.

Welche Themen sprechen die jungen Berner Mundartliedermacher in ihren Texten an? Was macht ihre Texte, ihre Sprache aus? Wie verorten sie sich in der langen Berner Mundartmusiktradition? Und worin unterscheiden sie sich von Pionieren wie Mani Matter oder lebenden Legenden wie Büne Huber und Kuno Lauener? Darüber diskutieren Lo, Leduc und QC in der Schnabelweid. Und natürlich gibt es auch einige ihrer Lieder zu hören.


CD-Tipps:

Lo & Leduc: Ingwer und Ewig, Bakara Music/Warner Music, 2017.

Troubas Kater: Aber morn, Zytglogge Verlag, 2017.

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: André Perler