Rund um üse Chachelofe

Vor zwei Jahren veröffentlichte Josef Ehrler aus Marbach im Entlebuch einen ersten Band mit Mundartgeschichten unter dem Titel «Weichs und herts Houz». Jetzt ist ein weiterer erschienen; er heisst «Suure Moscht».

Das ist nicht nur deshalb erfreulich, weil damit der Entlebucher Ton im Chor der Literaturmundarten weiterklingt, sondern auch, weil Ehrler ein guter Beobachter ist und die Distanz des Beobachters auch dort einhält, wo er auf sein eigenes Leben zurückblickt. Man liest ihn deshalb gern, weil das Sachliche, sei es ernst oder heiter, dominiert, und nicht das Sentimentale, das meist verdeckt, was zu sagen wäre.