«Vo Runzle, Wii und Priefchäschte»

Neue zürichdeutsche Geschichten des pensionierten SRF-Hörspielregisseurs Walter Baumgartner und der neue Züri-Krimi «Der Ääschmen und di koomisch riitschuel» von Viktor Schobinger.

Zwei Briefkästen am Central in Zürich
Bildlegende: Keystone / Gaetan Bally

Walter Baumgartner: Betrachtungen über den Lauf der Dinge

Vom Rückblick in die Bubenzeit bis zum Blick auf die Runzeln im Spiegel deckt er ein Lebensalter ab in seinen Gedanken und Beobachtungen. Warum beispielsweise werden die öffentlichen Briefkästen der Post immer grösser, obwohl immer weniger Menschen Briefe schreiben und einwerfen? Oder die verbreitete Runzelglättmanie: Nichts als versteckte Angst vor dem Tod? Solche Alltagsbetrachtungen erweckt der gelernte Schauspieler Walter Baumgartner erzählend zum Leben.

Viktor Schobinger: Ein Krimi ganz ohne Tote

Die Züri-Krimis von Viktor Schobinger sind gradlinige, gut und spannend erzählte Mundartgeschichten, die leider viel zu wenig wahrgenommen werden. «Der Ääschmen und di koomisch riitschuel» ist bereits der 26. Fall, den Polizeileutnant Ääschme löst. Ein verzwickter Fall mit einer überraschenden Wendung.

Buchtipp

  • Viktor Schobinger: Der Ääschmen und di koomisch riitschuel. Züri-Krimi 26. Schobinger-Verlaag, Züri 2015

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Markus Gasser