Wienachtsgschichte

Weihnachten ist nicht nur die Zeit des warmen Lichts in langen Nächten, des Beisammenseins, der Geschenke. Es ist auch die Zeit des Erzählens. In der Mundartliteratur haben Weihnachtsgeschichten eine lange Tradition.

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Ältere Mundartgeschichten berichten, wie man Weihnachten feierte, als das Geld für viele und grosse Geschenke fehlte, und oft nicht einmal ein Baum in der Stube stand.

Beliebt ist auch die etwas sentimentale Geschichte vom Licht im Dunkel eines armseligen Lebens. Oder die Erzählung, die von Kinderfreude und Kinderleid an Weihnachten berichtet. Eher neueren Datums sind Geschichten, die deutlich machen, dass das Alltagsleben mit seinen Sorgen und Nöten das Weihnachtsfest oft überdeckt und dass der Schein falsch sein kann.

Lääbesläuf von Hans Bernhard Hobi, Sarganserländer-Verlag (mit CD)

CDs:
«Ä so isch es gsi» vom Verein zur Erforschung und Dokumentation der Ortsgeschichte von Engi
«Roote Holder» von Ueli Bietenhader, Appenzeller Verlag

Moderation: Joschi Kühne, Redaktion: Christian Schmid