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Im Königreich der Pilze

Pilze wachsen sogar dort, wo sonst nichts wächst: In der eisigen Arktis oder an den Wänden des Reaktors von Tschernobyl. Forscher beginnen gerade erst zu verstehen, was diese Überlebenskünstler ausmacht und welche wichtige Rolle sie in der Medizin spielen könnten.

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Im Königreich der Pilze
Aus SRF school vom 10.03.2020.
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Denkt man an Pilze, kommen einem vielleicht Steinpilze oder Fliegenpilze auf dem Waldboden in den Sinn. Doch sind die Pilze viel mehr als ihre Fruchtkörper. Darunter verbirgt sich das Myzel. Diese grossflächige, fadenartige Struktur versorgt den Pilz mit wichtigen Nährstoffen. Das Myzel dient aber auch als Wood Wide Web. Dieses hat einerseits die Aufgabe totes Material zu zersetzen. Die dadurch freigesetzten Nährstoffe werden von Pflanzen aufgenommen. Andererseits können die Bäume des Waldes über das Myzel kommunizieren, da sie über dieses Geflecht miteinander verbunden sind.

Pilze gehören zu den ältesten Organismen der Welt. Sie sind weder Pflanze noch Tier. Man findet sie nicht nur im Wald, sondern überall um uns herum. Es gibt sie in diversen Formen und Farben. Sie können schädlich oder sogar tödlich sein. Aber sie enthalten auch Wirkstoffe, die man für die Herstellung von Medikamenten nutzen kann.

«Im Königreich der Pilze» zeigt, wie vielseitig Pilze sind. Biologen aus verschiedenen Spezialgebieten erklären, wie sie genutzt werden können und welche wichtigen Funktionen Pilze im Kreislauf des Lebens einnehmen.

Stufe: Sek I, Sek II

Fächer: Biologie

Stichwörter: Pilze, Mykologie, Fungi, Eukaryoten, Hyphen, Myzel, Destruent, Fruchtkörper, Evolution, Wood Wide Web, Biodiversität, Medikament, Schädlinge, Symbionten, Penizillin, Hefe, Anpassungsfähigkeit

Produktion: Annamária Tálas, Simon Nasht. ARTE, ZDF 2018.

VOD: Bis 31.08.2022.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Massimo Martino  (Massimo-Shiatus)
    wow ich bin 46 Jahre Alt und fühlte mich so ignorant!! Aber nach diesem Dokumentar Film ein wenig besser. Warum niemand hat uns in die Schule gesagt?? Hoffentlich jetzt wird es verbreitet :-) danke SRF und Annamaria Talas